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„Irgendwas mit Medien“ – Ein Überblick über die Medienberufe

Medien


„Ich möchte später mal irgendwas mit Medien machen.“ – Diese Phrase hat man bestimmt schon einmal gehört. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter den „Medien“? In diesem Beitrag gebe ich euch einen (kleinen) Überblick über die verschiedenen Ausbildungsberufe in diesem Bereich.

Zuerst einmal solltest du dir überlegen, welcher Teil der Medien dich anspricht. Der Begriff ist sehr weit gefächert. Dazu gehören Printmedien wie Zeitung, Bücher und Magazine, Werbemittel wie Plakate und Flyer aber auch alle Onlinemedien wie Webseiten und Onlinewerbung. Der Bereich Medien umfasst aber auch alles um Film- und Fernsehproduktion. Zusammengefasst:  alle Kommunikationsmittel und -konzepte, die in den Bereichen Print, Audio/Visuell, Digital und Online benötigt werden. 

Eine wichtige Frage ist: Wie bist du veranlagt? Bist du kreativ, technisch oder kannst du gut mit Zahlen umgehen?

Kreative Ausbildungsberufe


Es ist bestimmt von vielen ein Wunsch, sich kreativ in der Medienbranche einzubringen. Viele machen das über ein Studium, es gibt aber auch genug schulische Ausbildungen. Beliebte Berufe sind der Mediengestalter Digital und Print, Webdesigner oder Assistent für Foto- und Medientechnik (Fotograf). Gerade der Beruf des Mediengestalters kann sich, je nach Ausbildungsbetrieb, sehr unterschiedlich auslegen. Die Arbeiten reichen vom Entwerfen von Plakaten und Flyern über Logos und Werbekonzepte bis hin zu Beratung von Kunden und Umsetzung derer Wünsche. Du solltest dir bewusst machen, was dich davon am meisten ansprechen würde. 

Technische Ausbildungsberufe


Leute in diesem Bereich kümmern sich um die Umsetzung der „kreativen Arbeit“ bis hin zu Fertigstellung. Ausbildungsberufe dazu wären z. B. Medientechnologen, Drucker oder Buchbinder. Die Arbeit erfolgt z.B. an Druckmaschinen. Hier ist Genauigkeit und eine Begeisterung für Arbeitstechnik gefragt.

Ein ganz anderer Bereich hingegen ist der audiovisuelle Bereich. Dazu gehört alles rund um Funk und Fernsehen.  Hier arbeiten Mediengestalter für Bild und Ton oder Tontechniker. Zu den Aufgabenfeldern gehören das Aufnehmen von Interviews, Liveübertragungen sowie Videoschnitt und Aufbereitung von Beiträgen. Das kann ein sehr abwechslungsreicher, aber auch zeitraubender Beruf sein. Arbeit am Wochenende ist hier keine Seltenheit.

Nicht zu vergessen sind alle Berufe der Informatik, die sich auch in dem Bereich Medien abspielen. In jeder großen Firma gibt es Informatiker, die sich um Systemintegration und das Konfigurieren von Netzwerken kümmern.

Alle diese Berufe setzen ein gutes technisches Verständnis voraus. Man muss belastbar und gut aufnahmefähig sein.

Kaufmännische Ausbildungsberufe


Vor allem in der Medienbranche braucht man Leute, die sich um den Vertrieb von Produkten kümmern. Sie sind zuständig für die Finanzen, betreuen Kunden und vermarkten den Betrieb. Wenn dir das zusagt, wäre eine kaufmännische Ausbildung interessant. Medienkaufleute arbeiten sowohl für den Printbereich als auch für audiovisuelle Medien. Kontaktfreudigkeit und ein gutes Arbeiten mit Zahlen sind hier sehr wichtig. 

Fazit


Die Medienbranche bietet eine Vielzahl an Ausbildungsberufen, bei der bestimmt jeder das Passende findet, wenn man sich dafür begeistern kann. Wenn du denkst, das wäre eine gute Richtung, kann ich dir nur empfehlen, Praktika zu absolvieren. Dabei spreche ich aus eigener Erfahrung, da ich dadurch auch zu meiner Ausbildung zum Mediengestalter gekommen bin. Auf unserer Seite findest du eine Vielzahl an Ausbildungsplätzen für den Bereich Medien, bei denen du bestimmt fündig wirst!


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Mehr über den Autor: Toni

Toni absolviert eine Ausbildung zum Mediengestalter. In seiner Freizeit treibt er gerne Kraftsport, besucht Konzerte und spielt Billard mit Freunden. Seine größten Schwächen: Kaffee und Nudeln.


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