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Augenoptikerin stefanie hoppe

Augenoptiker/in

Auf jeden Kunden individuell eingehen.

Welchen Beruf lernst Du?

Ich bin momentan im zweiten Lehrjahr der Ausbildung zur Augenoptikerin in Bitterfeld.

Was lernt man in diesem Beruf?

In erster Linie steht natürlich die Fertigung von Sehhilfen, also Brillen, im Vordergrund. Dies beinhaltet die Auswahl und das Schleifen der Gläser nach vorliegenden Werten, das Einpassen der Gläser in die Fassung und das Anpassen der Sehhilfe an die anatomischen Gegebenheiten der Kunden. Außerdem lernt man, wie man Sehtests durchführt und diese beurteilt. Aber auch kaufmännische Aspekte und der Umgang mit Kunden werden erlernt.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Ich habe mich noch vor dem Realschulabschluss bei der Berufsberatung informiert. Ich war sowohl an einem handwerklichen Beruf interessiert, wollte aber auch mit Kunden zutun haben. Da erschien mir die Ausbildung zur Augenoptikerin als ideal.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Die handwerklichen Arbeiten erfordern eine gut ausgebildete Feinmotorik und ein ruhiges Händchen. Technisches Verständnis ist zudem von Vorteil. Die Schulnoten in Mathe und Physik sollten mindestens gut sein, denn vieles in der Ausbildung baut auf die Grundkenntnisse in diesen Fächern auf. Zudem sollte man für die Kundengespräche kommunikativ und aufgeschlossen sein.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Nach dem Berufsberatungsgespräch habe ich mich zunächst bei der Zentrale einer großen Optikerkette beworben. Dort wurde mir dann empfohlen, zunächst ein einwöchiges Praktikum in der Filiale in Bitterfeld zu absolvieren, da diese meinem Wohnort Delitzsch sehr nahe lag. Gesagt, getan! Und beide Seiten waren zufrieden, also habe ich die Ausbildung hier begonnen.

Wie lange lernst Du?

Drei Jahre.

Welche Tipps würdest Du künftigen Azubis in Deinem Ausbildungsberuf geben?

Dass sie sich im Vorfeld genau über den Beruf informieren und schauen, ob er ihren Vorstellungen entspricht. Sie müssen sich bewusst sein, dass die Ausbildung, vor allem der schulische Teil, recht anspruchsvoll ist und die Freizeit dadurch etwas zusammenschrumpfen wird. Wichtig ist auch ein gepflegtes Äußeres und ein nettes, freundliches und aufgeschlossenes Auftreten.

Wie soll Deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?

Erstmal ist es natürlich mein Ziel, die Abschlussprüfung zu bestehen und ich würde mir auch sehr wünschen übernommen zu werden. Langfristig könnte ich mir auch gut vorstellen eine dreijährige Meisterausbildung zu machen.


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