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Tom wicha

Raumausstatter/in

Welchen Beruf lernst Du?

Raumausstatter im elterlichen Geschäft.

Was lernt man in diesem Beruf?

Er ist sehr vielseitig und umfasst vier Hauptgebiete: Dekoration mit Stoffen (hauptsächlich an Fenstern), Polsterarbeiten, Fußboden- sowie Maler- und Tapezierarbeiten.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ich bin ja quasi bei meinen Eltern im Geschäft in diesen Beruf hinein gewachsen. Mein Vater ist der Meister, meine Mutter hat das Kaufmännische unter sich. Es lag aber trotzdem nicht auf der Hand, dass ich das auch machen werde.
Ich habe zunächst Abitur gemacht und mich dann für diese Berufsausbildung entschieden, weil ich handwerklich tätig sein wollte. Im Fernstudium möchte ich dann aber auch noch Wirtschaftswissenschaften studieren.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Vor allem sollte man keine Angst davor haben, sich die Hände schmutzig zu machen. Interesse für die handwerklichen Vorgänge (dekorieren, polstern etc) und an den dazugehörigen Werkzeugen sollte man mitbringen und keine Scheu davor haben, sich an die Nähmaschine zu setzen.
Auch körperlich sollte man richtig fit sein, denn zum Beispiel Teppichboden zu verlegen ist wirklich harte körperliche Arbeit.

Wie lange lernst Du?

Drei Jahre.

Welche Tipps würdest Du künftigen Lehrlingen in Deinem Ausbildungsberuf geben?

Wer ein Auge und Interesse für die Optik eines Raumes, für Farben und Proportionen hat, hat schon mal die besten Voraussetzungen für diesen Beruf. Geschickte Hände sollte man auch haben sowie mit Menschen gut umgehen können.
Toleranz ist auch wichtig, denn der Wunsch des Kunden hat immer Vorrang. Ein Schülerpraktikum bei einem Raumausstatter ist immer gut, da kann man gut und unverbindlich in den Beruf hinein schnuppern und sich testen.

Wie soll Dein beruflicher Weg nach der Ausbildung weiter gehen?

Ich möchte nach der abgeschlossenen Lehre vielleicht noch meinen Meistertitel erwerben. Und vielleicht als mein eigener Chef eine eigene Firma aufmachen. Aber ich bin ja flexibel, weil breit ausgebildet und kann (fast) überall tätig sein. Wo genau, das lass ich noch auf mich zukommen.


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