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Augenoptiker

Augenoptiker/in

Welchen Beruf erlernst du?
Ich erlerne den Beruf eines Augenoptikers. Zurzeit befinde ich mich im dritten Lehrjahr der Ausbildung.


Welchen Schulabschluss hast du?
Ich besuchte das Christian Wolff Gymnasium in Halle-Neustadt und erlangte dort den Abschluss der Fachhochschulreife.


Was lernt man in diesem Beruf?
Das geduldige Beraten von Kunden bei der individuellen Auswahl von Brillenfassungen, Brillengläsern und Kontaktlinsen. Dazu gehört auch ein einfühlsames Unterstützen bei der Kaufentscheidung. Handwerklich lernt man das Messen und Zentrieren von Brillengläsern, wie sie maschinell formgebend bearbeitet werden und wie Reparaturen an den Sehhilfen durchgeführt werden.


Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich wollte beruflich immer etwas Handwerkliches machen. Wichtig war mir auch der persönliche Umgang mit Menschen. Der Beruf des Augenoptikers ist sehr vielseitig. Und weil jeder Kunde anders ist, lernt man auch jeden Tag hinzu.


Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?
Man sollte schon handwerkliches Geschick und eine ausgeprägte Feinmotorik haben. Die Arbeiten in der Werkstatt sind sehr filigran. Natürlich muss sich ein Augenoptiker gut artikulieren können. Er muss Menschen einschätzen können, um sie optimal zu beraten. Manchmal gehört auch dazu, Geduld und Verständnis für die Kunden aufzubringen.


Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?
Ich bin selbst Brillenträger und Kunde. Zum Zukunftstag habe ich in dem Betrieb geschnuppert und ein einwöchiges Praktikum vereinbart. Später, als ich merkte, das dieser Beruf mit liegen würde, habe ich mich für eine Ausbildung beworben und wurde auch angenommen.


Wie lange lernt man diesen Beruf?
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die Abschlussprüfungen erfolgen vor der IHK. Die Ausbildung unterteilt sich in
den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung im Betrieb. Die Theorie wird an der Landesschule in
Magdeburg vermittelt. Außerdem gibt es noch einen überbetrieblichen Lehrgang in Dresden.


Welche Tipps würdest du künftigen Lehrlingen in diesem Ausbildungsberuf geben?
Wer Interesse an dem Beruf hat, sollte immer am Ball bleiben. Ganz wichtig ist ein Praktikum, um die Anforderungen an den Beruf auch praktisch kennenzulernen. Danach kann jeder einschätzen, ob der Beruf einem liegt. Wichtig sind auch entsprechende schulische Leistungen, speziell in Mathematik und Physik. Die Ausbildungsanforderungen liegen schon ganz schön hoch.


Wie soll deine berufliche Karriere jetzt weiter gehen?
Zunächst möchte ich die Ausbildung erfolgreich beenden und hoffe dann, vom Betrieb übernommen zu werden, damit ich weitere berufliche Erfahrungen sammeln kann. Es besteht die Möglichkeit eines Studiums, zum Beispiel in Jena. Schließlich stecke ich noch im Schulstoff. Das würde man als Optometrist (Bachelor für Augenoptik) abschließen. Für ein Meisterstudium müsste ich erst praktische Erfahrungen sammeln.


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