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Julia speike

Zahntechniker/in

Welchen Beruf lernst Du?

Zahntechnikerin.

Was lernt man in diesem Beruf?

Die Herstellung von Modellen sowie festsitzendem und herausnehmbaren Zahnersatz. In der Kunststoffabteilung die Herstellung eines Vollgebisses (mit 28 Zähnen) sowie die eines Oberkiefers bzw. Unterkiefers (mit jeweils 14 Zähnen). Die Herstellung von Schienen (z. B. gegen das Knirschen) und den Modellguss. In der Abteilung Edelmetall die Herstellung von Kronen, Brücken und Inlays. Das Ausführen von Reparaturarbeiten. Für die Kieferorthopädie das Fertigen von Spangen. Die Sportmundschutz-Herstellung.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Ich wollte gerne etwas Handwerkliches machen und ich habe mich schon immer mit dem Basteln mit kleinsten, filigranen Teilchen beschäftigt. Als es dann an die Berufswahl ging, wollte ich bei der langen Liste der Ausbildungsberufe nicht bei A anfangen, sondern von hinten bei Z. Bei Zahntechnikerin bin ich gleich hängengeblieben.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Kreativität, denn alles wird individuell angefertigt. Vorstellungskraft, denn man muss das, was der Zahnarzt aufschreibt, konkret übertragen. Man sollte mit Farben gut klarkommen und perfekt sehen können, denn man hantiert zum Teil mit winzigen Teilen. Gefragt sind natürlich auch Fingerfertigkeit, Ausdauer, Geduld, Konzentrations- und Teamfähigkeit. Nicht zuletzt sollte man belastbar sein, denn man steht in diesem Beruf unter Leistungsdruck.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Da ich aus Leipzig komme, habe ich mich zunächst dort umgesehen, aber nichts gefunden. Eine langjährige Freundin, die in Halle arbeitet, hat mich dann auf die Idee gebracht, mich hier zu bewerben.
Bevor ich die Ausbildung bekommen habe, habe ich hier ein Jahr ein bezahltes Praktikum absolviert.

Wie lange lernst Du?

Dreieinhalb Jahre.

Welche Tipps würdest Du künftigen Azubis in Deinem Ausbildungsberuf geben?

Sich für diese Ausbildung nur bewerben, wenn man auch wirklich überzeugt ist: ich will das unbedingt machen. Auf gute Noten in Deutsch, Biologie, Kunsterziehung, Mathe und Chemie achten. Ganz günstig wäre auch Latein. Mit den Fremdsprachen sollte man nicht auf Kriegsfuß stehen. Einsatzbereitschaft mitbringen, denn wenn kurz vor Dienstschluss noch ein dringender Auftrag hereinkommt, muss er erledigt werden - die Patienten brauchen ihren Zahnersatz ja meist dringend wieder. Am besten wie ich ein Praktikum vorher machen, denn dann kann man im ersten Lehrjahr schon viel und bekommt gute Noten.

Wie soll Dein beruflicher Weg nach der Ausbildung weiter gehen?

Zunächst möchte ich - ich bin jetzt im zweiten Lehrjahr - meine Ausbildung mit guten Noten und einer guten Beurteilung abschließen. Dann möchte ich natürlich in meinem Beruf Fuß fassen und würde mich sehr freuen, wenn mich meine Ausbildungsfirma übernehmen würde.


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