Login

Christiane koslowski2

Operationstechnische/r Assistent/in

Welchen Beruf erlernst Du?

Ich erlerne den Beruf der Operationstechnischen Assistentin, kurz OTA.

Welchen Schulabschluss hast Du?

Ich habe die Schule mit dem Abitur abgeschlossen. Voraussetzung ist aber auf jeden Fall ein guter Realschulabschluss.

Was lernt man in diesem Beruf?

Es ist ein vielseitiger Beruf. Wir lernen, Patienten vor und nach der Operation zu betreuen - viele Patienten sind ängstlich - mit viel Einfühlungsvermögen versuchen wir, ihnen die Angst zu nehmen.

Weiterhin erlernen wir die verschiedenen Operationsverfahren inkl. Instrumentarium, sowie Operationsabläufe. Darauf aufbauend gehört es zu unserer Aufgabe Operationen vorzubereiten, d.h. Geräte, Instrumente und Materialien bereitzustellen. Während eines Eingriffs assistieren wir den operierenden Ärzten, indem wir Instrumente und Materialien reichen, dabei ist steriles Arbeiten erforderlich. Oder wir übernehmen andere, „unsterile“ Tätigkeiten als Springer (Dokumentation, Lagerung,…).

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Ich bin durch meine Mutter, die als Krankenschwester tätig ist, „medizinisch vorbelastet“, sodass ich schon früh wusste, dass ich im Gesundheitswesen arbeiten möchte. Nach meinem Abitur entschied ich mich für ein FSJ im Krankenhaus, um erste Erfahrungen zu sammeln. Währenddessen durfte ich einige Male OP-Luft schnuppern; die Atmosphäre fasziniert mich: Das Team arbeitet Hand in Hand, ohne sich mit vielen Worten zu verständigen.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Man sollte psychisch und physisch belastbar sein. Endlos langes Stehen ist keine Seltenheit. Dazu kommt aufmerksames Beobachten des OP-Verlaufes und das Halten der Konzentration über lange Zeit, damit ein zügiges Anreichen gewährleistet wird. Selbstständiges Arbeiten ist für einen reibungslosen Ablauf der OP unabdingbar. Auch sollte man ein hohes Maß an Sorgfalt und Verantwortungsgefühl an den Tag legen - ein Menschenleben könnte in Gefahr geraten.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Als feststand, dass ich im OP arbeiten möchte, habe ich mich im Internet über mögliche Ausbildungsbetriebe informiert. Über die Internetseite der Agentur für Arbeit bin ich dann auf meinen Ausbildungsbetrieb gestoßen.

Wie lange lernt man diesen Beruf?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre, dabei wechseln sich Theorieunterricht und praktische Einsätze regelmäßig ab.

Welche Tipps würdest Du künftigen Lehrlingen in diesem Ausbildungsberuf geben?

Ein Praktikum im OP vorher kann zeigen, ob man mit Blut, geöffneten Brustkörben und entnommenen Organen zurechtkommt.
In Stresssituationen wird der Ton auch schon mal rauer, deshalb sollte man sich ein dickes Fell zulegen und nicht alles persönlich nehmen. Man sollte Leistungsbereitschaft und Einsatzfreude mitbringen, sowie nie aufhören Fragen zu stellen!

Wie soll Deine berufliche Karriere jetzt weiter gehen?

An erster Stelle steht jetzt der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung. Danach möchte ich in dem Beruf weiter arbeiten, um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Erst dann werde ich weitersehen, ob ich ein Studium dran hänge oder nicht.


Aktuelle Ausbildungsberichte

Augenoptiker/in

Was macht eigentlich ein/e Augenoptiker/in?

Ein Interview mit Philipp Günther.



ZUR AUSBILDUNGSPLATZSUCHE