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Landwirt/in

Welchen Beruf erlernst du?

Ich lerne Landwirt im dritten Lehrjahr, Fachrichtung Acker- und Pflanzenbau mit dem Schwerpunkt Rinderhaltung.

Was lernt man in diesem Beruf?

Man lernt, wie pflanzliche und tierische Nahrungsmittel entstehen. Neben Anbau, Ackern, Bodenbearbeitung, Aussaatkulturen, Düngung, Ernten, Lagern und Konservieren, geht es auch um die Nutzung des Grünlandes zur Futtergewinnung. Auch mit moderner  Landtechnik lernt man umzugehen. Diese ist heute größtenteils computergesteuert und sehr wertvoll. Das heißt, man hat eine hohe Verantwortung.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich bin sehr naturverbunden, und es hat mir schon immer Spaß gemacht, draußen zu arbeiten. Das Wetter ist zu jeder Jahreszeit und in jedem Jahr anders. Im Sommer macht die Arbeit am meisten Spaß. Der Umgang mit der Landtechnik ist sehr anspruchsvoll.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Begeisterung für die Landwirtschaft und Freude an körperlicher Arbeit sollte man mitbringen. Es kommt auf Teamarbeit an, man muss sich aufeinander verlassen können. Körperlich fit sollte man sein und anpacken können. Es darf einen nichts ausmachen, dass die Tage nicht fest geregelt sind. Im Sommer muss man lange und frühe Arbeitszeiten einplanen. Der Beruf ist anspruchsvoll und fordert technisches und biologisches Verständnis.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Eigentlich wollte ich Forstwirtschaft lernen, aber der Ausbildungsplatz ist zu weit weg von Zuhause. Mein Opa arbeitet im Betrieb als Bereichsleiter bei den Rindern. Nach einigen Malen Ferienarbeit habe ich mich hier beworben.

Wie lange lernst du?

Drei Jahre dauert die Ausbildung, die nach dem dualen Modell abläuft: 14 Tage Schule im Berufsschulzentrum und vier bis fünf Wochen arbeiten im Betrieb. Schon während der Ferienarbeit konnte ich den Traktoren-Führerschein der Klasse T machen, berufsbedingt ist das ab 16 Jahren möglich. 

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis geben?

Rechtzeitig um einen Ausbildungsplatz kümmern. Das Beste ist, persönlich hinzugehen, sich alles anschauen und wenn es möglich ist, in den Ferien oder über ein Praktikum mitarbeiten. Da habe ich als Bewerber und der Betrieb am meisten davon. Nur so bekommt man ein Gefühl dafür, ob einem die Arbeit liegt.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Meinen Facharbeiterbrief möchte ich mit "gut" abschließen. In der Landwirtschaft werden gute Chancen angeboten, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Das würde ich gern tun. Eventuell besuche ich eine Fachschule, aber ein Auslandspraktikum könnte ich mir auch vorstellen.


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