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Lars ho

Hochbaufacharbeiter/in

Welchen Beruf erlernst Du?

Ich habe den Beruf eines Hochbaufacharbeiters gelernt und mache jetzt nach bestandener Prüfung eine Ausbildung zum Maurer.

Welchen Schulabschluss hast Du?

Realschulabschluss.

Was lernt man in diesem Beruf?

Der Beruf erfordert viele Fähigkeiten. Es reicht lange nicht aus, nur Stein auf Stein zu stapeln. Wir müssen Fliesen legen, Pflastern, Einschalen und Wände verputzen. Das lernen wir gezielt auf einwöchigen Schulungen in Halle. In der theoretischen Ausbildung lernt man die Eigenschaften und die Verarbeitung natürlicher und künstlicher Baustoffe. Das Ausrechnen, wie viel Material benötigt wird, ist genauso wichtig, wie die Verarbeitung von Stahlbeton, Zement-, Kalk- und Kunststoffmörtel.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Mir war wichtig, dass ich bei der Bau Union gute Chancen habe, übernommen zu werden. Junge Leute werden auf den Baustellen gebraucht.
Es war schon immer mein Wunsch, Maurer zu werden, ich wollte nichts anderes werden. Später möchte ich mir ein eigenes Haus bauen und da ist es von Vorteil, wenn man vieles selbst machen kann.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Man sollte handwerklich geschickt sein und körperlich schwer arbeiten können. Pünktlichkeit ist super wichtig. Auch Teamgeist ist gefragt, schließlich müssen wir uns auf der Baustelle aufeinander verlassen können. Das ist hier keine Fließbandarbeit, hier sind ständig andere Probleme. Wichtig ist, das man mitdenkt.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Über Bekannte, die haben mir gesagt, dass hier Lehrlinge ausgebildet werden. Ich informierte mich über die Firma im Internet. Gefallen hat mir wie groß die Firma ist und wie viele moderne Maschinen und Transportsysteme sie hat. Das ist bei kleineren Firmen nicht so.

Wie lange lernst Du?

Die Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter dauert zwei Jahre. Wer die Prüfung schafft, kann sich im dritten Jahr zum Maurer qualifizieren.
Die praktische Ausbildung findet auf den Baustellen der Firma statt.
Die theoretische Ausbildung ist im Berufsschulzentrum Wittenberg.
Meine Gesellenprüfung muss ich vor der Handwerkskammer in Wittenberg ablegen.

Welche Tipps würdest Du künftigen Azubis in Deinem Beruf geben?

Man muss zuhören können und bei der Arbeit mitdenken. Wichtig ist bei uns, dass man die Arbeit selbst sieht und nicht erst aufgefordert werden muss. Auch sollte man Interesse an der Arbeit zeigen und mit den Kollegen reden, sie fragen wenn man etwas nicht weiß.

Wie soll Deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Ich möchte gern in meinem Betrieb bleiben. Hier gibt es viele Aufstiegsmöglichkeiten. Man kann sich zum Vorarbeiter, Meister oder Polier qualifizieren. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Bagger- oder Kranführerschein zu erwerben.


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