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Danny reiche

Gerüstbauer/in

Welchen Beruf lernst Du?

Ich erlerne den Beruf eines Gerüstbauers.

Welchen Schulabschluss sollte man für die Ausbildung vorweisen können?

Den Realschul-Abschluss.

Was lernt man in diesem Beruf?

Bei meiner Ausbildung lerne ich, wie man Gerüste so aufbaut, dass sie sicher für Maler, Maurer oder Fassadenarbeiter sind. Dazu muss man statische und technische Berechnungen anstellen, den Boden analysieren, Flächen- und Materialbedarf ausrechnen können. Technisches Zeichnen ist der Theorie-Ausbildung genauso wichtig wie Deutsch, Politik oder Wirtschaft.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Ich finde den Beruf interessant. Ich wollte schon immer an der frischen Luft arbeiten, körperliche Arbeit hat mich nie geschreckt und der Beruf kommt auch meinem handwerklichen Interesse entgegen.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Man sollte sportlich fit sein und Spaß an körperlicher Arbeit haben. Eine handwerkliche Gabe wäre nicht schlecht, Köpfchen muss man auch mitbringen und Teamgeist, schließlich müssen wir uns im Team aufeinander verlassen können. Fleiß, Pünktlichkeit, Disziplin - klar, das muss sein und ob man körperlich für den Beruf geeignet ist, klärt eine arbeitsmedizinische Untersuchung vor Ausbildungsbeginn.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Übers Internet. Ich habe bei meiner Suche im Internet Verschiedenes eingegeben und bin dabei auf meine künftige Ausbildungsfirma gestoßen. Knapp 50 Bewerbungen hatte ich geschrieben, bei Prinzing wurde ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Danach habe ich ein 14-tägiges Praktikum gemacht, um ganz sicher zu sein, dass Gerüstbauer wirklich der richtige Beruf für mich ist. Erst danach gab es ein Abschlussgespräch mit den Eltern und den Ausbildungsvertrag. Der wurde dann an die Handwerkskammer halle gemeldet, damit er in die Handwerkerrolle eingetragen werden konnte.

Wie lange lernst Du?

Die Ausbildung zum Gerüstbauer dauert drei Jahre. Bei der praktischen Ausbildung arbeite ich auf den Baustellen der Firma, im ersten Lahrjahr noch in der unmittelbaren Umgebung, damit ich abends zu Hause bin, ab dem zweiten Lehrjahr auch bundesweit. Zur schulischen Ausbildung fahr ich für dreizehn Wochen (gestaffelt) ins Internat nach Darmstadt. Meine Gesellenprüfung muss ich dann vor der Handwerkskammer Rhein-Main ablegen.

Welche Tipps würdest Du künftigen Azubis in Deinem Beruf geben?

Fit halten, Pünktlichkeit, Disziplin und Ordnung üben, bereit sein, in Notsituationen einzuspringen und genau überprüfen, wie teamfähig man ist. Und man muss sich darauf einstellen, auch einmal einen rauen Ton zu ertragen.

Welche Karrierechancen siehst Du in Deinem Beruf?

Nach erfolgreicher Ausbildung kann ich mich zum Kolonnenführer ausbilden lassen. Auch die Meisterprüfung gibt es in meinem Beruf. Und mit dem Meistertitel in der Tasche könnte ich auch mein eigenes Unternehmen gründen.


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