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Fachkraft f r lebensmitteltechnik  janett collin

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Welchen Beruf hast Du gelernt?

Ich habe gerade meine Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik beendet und habe alle Prüfungen mit „gut“ und „sehr gut“ bestanden.

Was lernt man in diesem Beruf?

Eigentlich alles vom Aufbau und Struktur des Ausbildungsbetriebes bis hin zum Umweltschutz. Ich muss nicht nur in der Lage sein, das Produkt in seiner Qualität zu beurteilen, sondern quasi von der Warenannahme bis hin zur Einlagerung die Produktionswege beherrschen.

Am Anfang haben wir unseren Ausbildungsbetrieb in allen Einzelheiten kennengelernt - wie ist jede Produktionslinie aufgebaut. Später kam dann der Aufbau der einzelnen Anlagen, ihre Wartung und Säuberung sowie Umrüstung dazu.

Denn später, während der Arbeit, muss ich in der Lage sein, die Maschinen fachgerecht zu bedienen und bei eventuellen Störungen auch richtig reagieren. Arbeits-, Ausbildungs- und Tarifrecht sowie Arbeitsschutz und Hygienevorschriften sind ebenfalls wichtiger Bestandteil der Ausbildung.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Das war eher Zufall, ich habe mich nach dem Abitur in vielen Bereichen beworben - vom Friseur bis zum Studium war alles dabei, ich hatte einfach noch nicht die Ahnung, was ich einmal werden möchte.
Bei der Klemme wurde ich sofort genommen. Ich dachte, erst einmal die Ausbildung und dann wird weiter gesehen. Am Anfang konnte ich mir gar nicht vorstellen, hier länger zu arbeiten. Doch nach und nach, so ungefähr nach eineinhalb Jahren Ausbildung, kam die Erkenntnis, `da geht noch mehr´. Durch die Ausbildung habe ich erkannt, wo ich später einmal hin möchte.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Interesse am Bäckerhand sollte man hier schon mitbringen.
Man muss auf jedem Fall teamfähig sein. Teamarbeit ist Grundvoraussetzung. Dazu kommen gute Computerkenntnisse, denn unsere Maschinen haben ein spezielles System.
Technisches Verständnis ist von Vorteil und man sollte unbedingt auch mal anpacken können. Und für einen Besen sollte man sich auch nicht zu fein sein, denn am Arbeitsplatz herrschen hohe Hygieneanforderungen.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Eigentlich durch Zufall und etwas Glück. Ein Freund hat mir die Arbeit empfohlen. Das Arbeitsamt hat mich dann - noch nach dem offiziellen Bewerbungsschluss - hierher vermittelt.

Wie lange lernt man diesen Beruf?

Drei Jahre, auf Antrag mit dem Ausbildungsbetrieb und natürlich bei entsprechenden schulischen Leistungen auf zweieinhalb Jahre verkürzbar.

Welche Tipps würdest Du künftigen Lehrlingen geben?


Auf keinem Fall zu schnell aufgeben, das ist gerade am Anfang ein anstrengender und stressiger Beruf. Lebenslanges Lernen, stetes Weiterbilden, gerade wenn man weiterkommen möchte, sind am Wichtigsten.

Wie soll Ihre berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Es gibt auch in diesem Beruf viele Möglichkeiten, durch weiterführende Seminare die eigenen Qualifikationen zu erweitern.
Ich selbst arbeite noch zwei Monate hier. Dann geht es für zweieinhalb Jahre zum Studium nach Dresden an die Technische Universität - Lebensmittelchemiker mit Staatsprüfung. Danach noch einmal zwei Jahre Ausbildung für das Veterinär- und Hygieneamt. Und danach wäre es mein Traum, auch in dieser Richtung weiterzuarbeiten.
 


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