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Bestattungsfachkraft

Bestattungsfachkraft

Welchen Beruf lernst Du?

Ich habe den Beruf einer Bestattungsfachkraft in Bernburg erlernt.

Was lernt man in diesem Beruf?

Neben fachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten aus dem kaufmännisch- verwaltenden sowie handwerklichen Bereich verlangt der Beruf wesentliche Rechtskenntnisse. Im zweiten Ausbildungsjahr liegt der Schwerpunkt
bei der Planung und Ausrichtung von Bestattungen sowie Trauerfeiern. Hier erfolgt die Auseinandersetzung
mit den verschiedenen Bestattungsarten, den Rechtsgrundlagen und den organisatorischen Abläufen. Im letzten
Ausbildungsjahr stehen der Verstorbene und die Hinterbliebenen im Mittelpunkt der berufsschulischen
Ausbildung. Außerdem lernt man viel über regionale Bräuche sowie religiöse, ethische und ästhetische
Empfindungen.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Die Arbeit habe ich im Rahmen eines Praktikums kennengelernt und sie hat mir gefallen. Außerdem hatte ich schon immer das Bedürfnis, Menschen in schweren Stunden zu helfen.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Für die Arbeit sollte man über eine gute körperliche Konstitution verfügen. Ebenso wichtig ist ein gepflegtes Äußeres und die Fähigkeit, mit Angehörigen Verstorbener einfühlsam umgehen zu können. Darüber hinaus
ist die Bereitschaft gefordert, rund um die Uhr einsatzbereit zu sein.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ich habe im örtlichen Bestattungsinstitut angefragt, ob ich in den Schulferien ein Praktikum absolvieren kann. Da, wie der Chef sagte, ich meine Sache gut gemacht habe, folgte ein zweites Praktikum und dann ein freiwilliges soziales Jahr hier im Bestattungsinstitut. Danach bekam ich die Chance, hier meine Ausbildung zu absolvieren.

Wie lange hast Du gelernt?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Für die Theorie musste ich zur Berufsschule nach Bad Kissingen in Bayern fahren. Einen Teil der Lehre absolvierte ich in Münnerstadt, wo sich ein Berufsausbildungszentrum der Bestatter befindet. Die praktische Ausbildung hatte ich hier im Haus.

Welche Tipps würdest Du künftigen Azubis in Deinem Ausbildungsberuf geben?

Schon in der Schule sollte jeder gute Leistungen anstreben. Das zahlt sich später in der Ausbildung auf jeden Fall aus. Vieles fällt leichter. Auf jeden Fall rate ich vor der Lehre zu einem Praktikum, um herauszufinden, ob einem
der Beruf überhaupt liegt.

Wie soll Deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Ich möchte so lange wie möglich in meinem Bestattungsinstitut weiter arbeiten.


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