Login

Mediz. dokumentationsassistentin

Medizinische/r Dokumentationsassistent/in

Welchen Beruf lernst Du?
Ich lerne bei der Bundeswehr den Beruf der Medizinischen Dokumentationsassistentin. Meine Ausbildung hier in Sachsen- Anhalt dauert 2 Jahre. Vor meiner eigentlichen Ausbildung habe ich bereits meine militärische Grundausbildung gemacht und einige Lehrgänge für die Feldwebelausbildung besucht. Dazu gehörten eine Sanitätsausbildung, Schießausbildung, Führungsausbildung und Anderes mehr.


Wie bist du zur Bundeswehr gekommen?
Im Sommer 2005, bin ich in die Bundeswehr eingetreten. Ich habe mich für den Beruf Soldat entschieden, weil ich mich schon immer in diesem Beruf gesehen habe. Ich habe die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten beendet und bin anschließend der Bundeswehr beigetreten und bis heute zufrieden mit dieser Entscheidung.


Wo findet die Ausbildung statt?
Meine schulische Ausbildungsstätte befindet sich in Naumburg. Dort werde ich an einer zivilen medizinischen Fachschule ausgebildet. Meine praktischen Einsätze absolviere ich im Bundeswehrkrankenhaus in Berlin.


Worauf kommt es an?
Die Schwerpunkte liegen auf den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch. Ganz wichtig für meinen Beruf ist das Arbeiten mit dem Computer. Man sollte schon Grundkenntnisse bei den Computerprogrammen mitbringen. Wer das nicht hat, lernt das alles in der Ausbildung. Wichtig ist auch ein Grundinteresse für den Beruf mitzubringen sonst wird es in der Berufsschule schwer. Für den Beruf als Soldat muss man fit sein. Bevor man zur Bundeswehr kommt, muss man einen Fitnesstest ablegen und ein Assessment mit machen, wo überprüft wird, ob man als Soldat geeignet ist. Hast du das geschafft, wirst du bei der Bundeswehr eingestellt. Sport ist dann auch später wichtig, damit du als Soldat fit bleibst.


Was lernt man in diesem Beruf?
Man erwirbt medizinische Grundlagen, sowie Medikamentenkunde. Zum täglichen Arbeiten gehört das Erstellen von Internetseiten, Arbeiten mit PowerPoint und Excel, Erstellen von Datenbanken und Einpflegen von Daten. Auch das Recherchieren in unterschiedlichen Bereichen ist gefragt. Statistiken auswerten, Fragebögen erarbeiten oder verbessern. Insgesamt ein extrem vielseitiger Beruf.


Warum hast du dich dafür entschieden?
Weil der Beruf eine gute Perspektive hat und ich vielseitig einsatzfähig bin. Ich fand es auch wichtig, dass das Aufgabenspektrum des Medizinischen Dokumentationsassistenten breit gefächert ist und ich somit abwechslungsreich arbeiten kann.


Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen?
In erster Linie bringe ich die Fähigkeiten eines Soldaten mit. Speziell für die Ausbildung zum Medizinischen Dokumentationsassistenten ist sorgfältiges Arbeiten wichtig. Außerdem Interesse an Datenbanken und diese zu verwalten, Textverarbeitung, Umgang mit dem Computer und medizinische Grundkenntnisse.


Welche Tipps würdest du zukünftige Azubis geben?
Habt Spaß am Computer zu arbeiten da es den größten Teil der Ausbildung ausmacht. Bringt medizinisches Interesse mit.

 

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?
Nach dem Ende meiner Ausbildung im Sommer 2016, werde ich im Bundeswehrkrankenhaus Berlin in der Verwaltung eingesetzt.


Aktuelle Ausbildungsberichte

Fachkraft für Lagerlogistik

Was macht eigentlich eine Fachkraft für Lagerlogistik?

Ein Interview mit Oliver Brauch.



ZUR AUSBILDUNGSPLATZSUCHE