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Ausbildung Elektroniker/in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker/in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen, etwa Anlagen der elektrischen Energieversorgung in Gebäuden. Sie montieren z.B. Sicherungen und Anschlüsse für Waschmaschinen, Herde, Gebäudeleiteinrichtungen und Datennetze. Für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen nehmen sie Steuerungs- und Regelungseinrichtungen in Betrieb. Hierfür erstellen sie Steuerungsprogramme, definieren Parameter, messen elektrische Größen und testen die Systeme.

Sie installieren Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen sowie
Fernmeldenetze. Bei Wartungsarbeiten prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen, ermitteln Störungsursachen und beseitigen Fehler.

Ihr Arbeitsplatz

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik finden Beschäftigung

  • in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks
  • bei Firmen der Immobilienwirtschaft (z.B. im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten)

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik arbeiten in erster Linie

  • im Freien
  • in Werkhallen und Werkstätten
  • in Büroräumen

Ausbildungsgehalt Elektroniker/in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):

  • 1. Ausbildungsjahr: € 550 bis € 750
  • 2. Ausbildungsjahr: € 600 bis € 810
  • 3. Ausbildungsjahr: € 700 bis € 900
  • 4. Ausbildungsjahr: € 750 bis € 1.000

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Alle Ausbildungsangebote zum Elektroniker/in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Ausbildung zum Elektroniker (m/w) der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Elektro Schulze GmbH

06842 Dessau-Roßlau Beginn: 01.08.2019

Typ: Ausbildung Abschluss: Realschule Plätze: 3

Was macht eigentlich ein/e Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik?

Ein Interview mit Maximilian Koch.


Welchen Beruf lernst du?

Ich lerne den Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik.

Welchen Schulabschluss hast du?

Ich habe einen Realschulabschluss in der Tasche.

Was lernt man in diesem Beruf?

Es dreht sich alles um die Planung und Installation von elektrotechnischen Anlagen der Energieversorgung und Infrastruktur. Dazu gehört das Kabelziehen und Montieren ebenso wie die Inbetriebnahme und Wartung. Im theoretischen Teil der Ausbildung geht es neben Deutsch, Englisch und Sozialkunde u. a. um Schalttechnik und Elektromotoren. Die Berufsschule befindet sich in Bitterfeld.
Im praktischen Teil der Ausbildung komme ich viel herum. Die Firma ist deutschlandweit im Einsatz und baut elektrotechnische Anlagen nicht nur für Haus und Hof, sondern auch große Automatisierungsanlagen für die Industrie und ganz speziell für die Pharmaindustrie.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Weil ich den Beruf interessant und abwechslungsreich finde und mich schon lange für Elektronik interessiert habe.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Auf jeden Fall sind handwerkliches Geschick und Lust am Arbeiten gefragt. Es ist keine Arbeit im weißen Kittel, man wird auch mal schmutzig, muss durch Kabelschächte krabbeln oder in großen Höhen arbeiten. Selbstständiges Handeln ist notwendig. Nicht immer sind Kollegen vor Ort, man muss auch mal kleinere Schlosserarbeiten beherrschen. Gute Mathe-, Physik- und Englischkenntnisse sind im Berufsalltag ebenfalls von Vorteil.
Ganz wichtig ist auch die Farbtauglichkeit. Alle Leitungen und Kontakte sind farbcodiert.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ganz simpel über das Telefonbuch, dort gab es eine Liste mit Ausbildungsbetrieben in der Nähe meines Heimatortes. Ich habe mich beworben und es hat auf Anhieb geklappt.

Wie lange lernt man für diesen Beruf?

Die Ausbildungszeit umfasst dreieinhalb Jahre.

Welche Tipps würdest du künftigen Lehrlingen in diesem Ausbildungsberuf geben?

Viele denken, als Elektroniker sitzt man vorm Computer. Das ist aber ein völlig falsches Bild von diesem Beruf, es geht vielmehr ums Handwerkliche. Darum ist es ratsam, ein Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb zu machen.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Ich habe meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und bin seit Januar als Geselle voll im Job.
Im April konnte ich beim Leistungswettbewerb der Handwerksjugend in Magdeburg den Landessiegertitel im Gewerk Elektroinstallation erringen. Aufgabe war es, innerhalb von vier Stunden eine digitale Telefonanlage aufzubauen. Im Herbst werde ich Sachsen-Anhalt beim Bundeswettbewerb vertreten.
Später möchte ich gern noch einen Meisterabschluss machen.