Login



Werkstoffprüfer/in

Teamfähigkeit gefragt


Welchen Beruf erlernst du?

Ich erlerne den Beruf des Werkstoffprüfers. Gleich zum Start in den Beruf werden handwerkliche Fähigkeiten wie das Zerspanen, Feilen, Gewindeschneiden und Bohren vermittelt. Und das ist längst nicht alles. Ich habe den Eindruck, dass dieser Beruf sehr vielseitig ist.  

Welchen Schulabschluss hast du?

Ich habe mein Abitur am GutsMuts Gymnasium in Quedlinburg erfolgreich abgeschlossen. 

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Mein Ausbildungsbetrieb gehört zu einem international führenden Konzern in der Verarbeitung von Aluminium. Das Werk liegt nur zehn Minuten Fahrzeit von meinem Wohnort Quedlinburg entfernt. Die tollen Arbeitsbedingungen mit der kostenlosen Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien, eine umfassende praktische Ausbildung und die gute Bezahlung haben mich überzeugt. Wenn ich meine Ausbildung erfolgreich abschließe, habe ich den Arbeitsvertrag praktisch in der Tasche. Der Stressfaktor Arbeitsplatzsuche fällt schon mal flach für mich. 

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Ganz klar, mein Beruf ist nichts für Menschen, die nur am Schreibtisch sitzen wollen. Hier sind Genauigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Ordnung, Sauberkeit und ein hohes Maß an technischem Verständnis notwendig. Auch handwerkliches Geschick sind von Vorteil. Wir arbeiten hier eng mit anderen Berufen und Beschäftigten zusammen. Dann ist auch Teamfähigkeit gefragt.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ich habe es mir mit meiner Entscheidung nicht leicht gemacht. Nach meinem Abitur habe ich mir ein halbes Jahr über die Berufsberatung des Arbeitsamtes mir verschiedene Berufe angeschaut. Erst wollte ich eine kaufmännische Ausbildung absolvieren, bis ich durch Zufall auf meinen jetzigen Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden bin. Ich habe mich dann telefonisch gemeldet und wurde dann gleich zum Einstellungstest eingeladen. Der war anspruchsvoll aber lösbar. Und dann habe ich mir das Werk genau angeschaut. Die Kollegen hier haben sich ganz viel Mühe gegeben und mich überzeugt.   

Wie lange lernt man diesen Beruf?

Die Ausbildungszeit beträgt 3,5 Jahre. Man kann aber bei sehr guten schulischen und praktischen Leistungen um ein halbes Jahr die Ausbildung verkürzen. Ich habe mich mal im Betrieb umgehört. Von den aktuell 42 Azubis im Werk werden drei vorzeitig auslernen. 

Welche Tipps würdest du künftigen Lehrlingen in diesem Ausbildungsberuf geben?

Man sollte sich von Beginn an in seine Ausbildung voll reinhängen. Jetzt werden die Grundlagen für das weitere Leben gelegt. Hier im Unternehmen weiß man, wozu man etwas tut. Wer sich hier nicht bewirbt, hat definitiv was verpasst.    

Wie soll deine berufliche Karriere später weiter gehen?

Zu erst einmal will ich einen guten Ausbildungsabschluss schaffen. Eventuell kann ich anschließend studieren und zum Beispiel Metallograf werden. Die zweite Möglichkeit wäre die Ausbildung zum Techniker, das ist mit einem Meisterabschluss vergleichbar.


Aktuelle Ausbildungsberichte

Tiefbaufacharbeiter/in

Was macht eigentlich ein/e Tiefbaufacharbeiter/in?

Ein Interview mit Nico Blatt.



ZUR AUSBILDUNGSPLATZSUCHE