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Julia schade verfahrensmech

Verfahrensmechaniker/in für Steine- und Erdenindustrie

Welchen Beruf erlernst Du?

Verfahrensmechanikerin für Steine- und Erdenindustrie.

Welchen Schulabschluss hast Du?

Realschulabschluss

Was lernt man in diesem Beruf?

Eigentlich vieles. Die Ausbildung ist sehr intensiv. Wir Auszubildende werden so fit gemacht, dass wir im gesamten Betrieb eingesetzt werden können. In der Ausbildung bekommt man einen umfassenden Einblick in die vier Schwerpunktbereiche Mechanik, Elektrik, Verfahrenstechnik und Stoffkunde/ Labor.

Das erste Lehrjahr widmet sich der Metallverarbeitung: Schweißen, Drehen, Fräsen.

Im zweiten Lehrjahr werden Kenntnisse in der Elektrik, Pneumatik und Hydraulik vermittelt. Darüber hinaus werden die Auszubildenden in der Arbeit an den Anlagen unterwiesen. Ein Betriebspraktikum in einer anderen Firma im zweiten Lehrjahr soll zudem einen Einblick in die Verfahrensweise anderer Unternehmen gewähren.

Ein wichtiger - vielleicht einer der wichtigsten Aspekte unserer Ausbildung - ist der Arbeitsschutz.

Im dritten Lehrjahr geht es bereits zur Arbeit in den Ausbildungsbetrieb. Im letzten halben Jahr werden wichtige Kenntnisse vertieft, und man hat die Möglichkeit, sich auf die verschiedenen Richtungen innerhalb des Betriebes zu spezialisieren.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Der Beruf interessiert mich sehr. Ich wollte schon immer etwas mit "Händen und Füßen" machen und nicht den ganzen Tag im Büro sitzen. Das Unternehmen ist in unmittelbarer Nähe meines Heimatorts Ich bin quasi mit ihm aufgewachsen. Also habe ich mich über die verschiedenen Ausbildungsberufe hier informiert. Außerdem ist mein Vater Maurer. Das Handwerkliche liegt mir also sehr.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Man sollte schon handwerklich geschickt sein und mit "anpacken" können. Technisches Interesse ist ebenfalls eine Grundvoraussetzung. Logisches Denken, gute bis sehr gute Mathematik- und Physikkenntnisse sind bei der Ausbildung unabdingbar. Außerdem sollte man sich für Elektronik und Schlosserei interessieren, sonst werden das 2. Lehrjahr und der spätere Arbeitsalltag zur Qual.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Im Internet habe ich mich über einzelne Ausbildungsberufe, besonders über den Verfahrensmechaniker, informiert. Ich bin meiner Heimat Rottleberode verbunden und wollte schon immer meine Ausbildung hier absolvieren. Deshalb habe ich mich in verschiedenen Ausbildungsbetrieben der Umgebung beworben.

Wie lange lernt man diesen Beruf?

Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre, kann allerdings auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Anders wie in manch anderer Ausbildung bietet sich das hier an, da das letzte Dreivierteljahr der Ausbildung ohnehin im Ausbildungsbetrieb stattfindet und somit für die Prüfung eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Welche Tipps würdest Dukünftigen Lehrlingen in diesem
Ausbildungsberuf geben?

Konzentriert Euch auf Eure Lehre. Nehmt die Ausbildung ernst und setzt Euch lieber einmal mehr auf den "Hosenboden". In den ersten paar Wochen lernt Ihr die manuelle Werkstoffverarbeitung kennen. Wochenlang nur feilen - das ist schon hart, da heißt es einfach "Augen zu und durch". Das Resultat zählt. Das Schöne ist, am Ende sieht man das fertige Werkstück und kann es mit nach Hause nehmen. Das macht schon stolz.

Wie soll Deine berufliche Karriere nach der Ausbildung
weiter gehen?

Ich hoffe, dass mich mein Ausbildungsbetrieb nach meiner Ausbildung übernimmt. Ansonsten werde ich mich in anderen Unternehmen, die eine Verfahrensmechanikerin suchen, bewerben.


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