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Orthopaedieschuhmacher steve hartmann

Orthopädieschuhmacher/in

Welchen Beruf lernst Du?

Orthopädieschuhmacher.

Welchen Schulabschluss hast Du?

Mittlere Reife, Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter.

Was lernt man in diesem Beruf?

Der Orthopädieschuhmacher - ein medizinischer Assistenzberuf - verlangt ein hohes Maß an handwerklichen Fertigkeiten ebenso wie medizinisches Sachverständnis. Der Azubi erlernt die Herstellung spezieller Schuhe, den Umbau von Gebrauchsschuhwerk, angepasst an die Bedürfnisse von z.B. Diabetikern. Dazu gehört auch die Anpassung von Einlagen beispielsweise zur Korrektur von Fußfehlstellungen.
Dafür ist die Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher geteilt in einen theoretischen Teil -Schulausbildung - und einen praktischen Teil im Lehrbetrieb. Im theoretischen Teil der Ausbildung lernt der Auszubildende die einzelnen Muskeln des menschlichen Bewegungsapparates mit ihrer Funktions- und Wirkungsweise kennen. Hinzu kommt ein immenses Fachwissen in Anatomie und Pathologie. Zur Theorie, die eine Grundvoraussetzung für die Arbeit des Orthopädieschuhmachers ist, kommt die praktische Arbeit mit ihrer handwerklichen Vielfalt.

Warum hast Du Dich für den Beruf entschieden?

Im Internet habe ich mich über verschiedene Berufe und ihre Ausbildungen informiert. Dabei bin ich auch auf den Beruf des Orthopädieschuhmachers gestoßen, mit dem Fazit: Das ist ein Beruf für die Zukunft und ein Beruf mit Zukunft. Es wird immer Menschen geben, die die Dienstleitungen eines Orthopädieschuhmachers in Anspruch nehmen. Nach einem Praktikum in meinem jetzigen Ausbildungsbetrieb stand meine Entscheidung dann fest.

Welche Fertigkeiten sollte man für diesen Berufswunsch mitbringen?

Sicherlich sind handwerkliches Geschick und ein sehr gutes Augenmaß hier besonders wichtig. Man sollte schon mit Hammer und Zange umgehen können und keine Angst vor Maschinen haben. Zudem sollte man gerne mit Menschen arbeiten. Für deren Gesundheit arbeiten wir ja schließlich. Wer keine Fragen stellt, erfährt nicht alles - so ist es auch in der Ausbildung. Also kein Nachfragen scheuen - das erlernte Wissen ist komplex und muss in der Praxis schnell abrufbar sein.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Durch Recherche im Internet bin ich auf meine jetzige Ausbildungsfirma gestoßen. Hier habe ich auch ein Praktikum absolviert.

Wie lange lernst Du?

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 ½ Jahre. Sie auf 2 ½ Jahre verkürzt werden. Aber das ist nicht ratsam. Das "zusätzliche" Jahr vermittelt und festigt vor allem viele theoretische und praktische Fertigkeiten und Kenntnisse. Vieles müsste man sich sonst selbst erarbeiten und aneignen.

Welche Tipps würdest Du künftigen Azubis in Deinem Ausbildungsberuf geben?

Lernen und Fragen stellen. Theorie und Praxis ergänzen sich gegenseitig. Die besten handwerklichen Fähigkeiten nützen nichts, wenn man die Theorie nicht abrufen kann und umgekehrt - eben wenn ich nur weiß, "wo der Schuh drückt", aber nicht in der Lage bin, ihn passend zu machen. Ich kann Jedem nur raten, vorab im Praktikum herauszufinden, was, im späteren Beruf erwartet. Aber etwas Geduld sollte man schon haben. Jeder kann nicht gleich alles machen - man muss sich schon Vertrauen in der Ausbildung erarbeiten. Wir arbeiten schließlich am und für den Menschen.

Wie soll Deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weitergehen?

Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich gerne weiter in diesem Beruf arbeiten.

Anmerkung:

Eine Weiterbildung zum Orthopädieschuhmachermeister ist nach Absolvierung der Gesellenprüfung auf einer Meisterschule in Vollzeit (Dauer ca. 6 Monate) möglich. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, ein Fachhochschulstudium an der FH Giessen-Friedberg und der FH Steinfurt zur Weiterbildung zum Diplom-Ingenieur zu absolvieren


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