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Jan marquardt fussbodenle

Fußbodenleger/in

Welchen Beruf erlernst Du?

Ich befinde mich im 2. Ausbildungsjahr zum Fußbodenleger.

Welchen Schulabschluss hast Du?

Realschulabschluss

Was lernt man in diesem Beruf?

Das Gewicht der Ausbildung liegt auf der praktischen Arbeit im Lehrbetrieb. Hier lernt man die verschiedenen Möglichkeiten der Untergrundbearbeitung, die einzelnen Bodenbeläge, Werkzeuge und Maschinen kennen. Das Kennenlernen handwerklicher Grundfertigkeiten wie Schleifen und Schweißen gehört ebenfalls zur praktischen Ausbildung. Außerdem lernt man, wie verschiedene Fußböden, zum Beispiel aus Kautschuk, PVC, Kunstharz oder Linoleum, richtig verlegt werden. Auf vier Wochen Praxis folgen dann zwei Wochen Theorie in der Berufsschule. Hier werden wichtige Kenntnisse zum Arbeits- und Tarifrecht, zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, sowie zum Umweltschutz vermittelt. Von Anfang an bin ich mit auf Montage gefahren, da kann man viel lernen. Wenn man Glück hat, kommt man auf eine Parkettbaustelle*, da kann man noch etwas dazu lernen, mal "querschauen".

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Der Ausbildungsbetrieb liegt in meinem Heimatort. In den Ferien habe ich hier schon ein paar Wochen mitgearbeitet. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch mit den Kollegen bin ich sofort sehr gut klar gekommen.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Teamfähigkeit ist in unserem Beruf sehr wichtig. Wer handwerklich begabt ist und gerne praktisch arbeitet, ist hier genau richtig. Gute Mathematikkenntnisse sind gerade bei Berechnungen und Kalkulationen von Vorteil.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Nachdem ich schon in den Ferien hier erste Erfahrungen sammeln konnte, habe ich direkt im Betrieb angefragt, ob eine Lehrstelle frei ist und hatte Glück.

Wie lange lernt man diesen Beruf?

Drei Jahre.

Welche Tipps würdest Du künftigen Lehrlingen in diesem Ausbildungsberuf geben?

Seid Euch bewusst, dass Euer Arbeitsplatz nicht immer direkt vor der eigenen Haustür liegt, der kann schon mal etwas weiter weg sein. Kommt immer pünktlich zur Arbeit. Gerade wenn man auf Montage unterwegs ist, ist einer auf den anderen angewiesen. Meist warten am Arbeitsort auch schon Lieferanten.

Wie soll Deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Zuerst möchte ich meine Lehre erfolgreich abschließen und dann berufliche Erfahrungen sammeln. In ein paar Jahren könnte ich mir vorstellen auch selbst Verantwortung zu übernehmen und als Vorarbeiter zu arbeiten, oder wer weiß, vielleicht einmal mein eigener Chef werden und mich selbstständig machen.*

* Der Beruf des Fußbodenlegers gehört nicht zum Vollhandwerk, deshalb kann man sich auch ohne Meisterprüfung in diesem Bereich selbstständig machen. Durch die Verwandtschaft der Berufe des Bodenlegers und des Vollhandwerksberufs Parkettleger besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Parkettlegergesellen und damit auch die Möglichkeit der Ablegung der Meisterprüfung im Parkettlegerhandwerk. (Anm. d. Red.)


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