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Biologielaborant/in

Welchen Beruf erlernst Du?

Ich schließe im Juni die Ausbildung zum Biologielaborant ab. Mein Ausbildungsbetrieb ist ein forschendes Unternehmen der Pharmaindustrie, in dem biotechnologisch hergestellte Impfstoffe und Pharmazeutika für den weltweiten Markt gefertigt werden.

Welchen Schulabschluss hast Du?

Ich habe Abitur.

Was lernt man in diesem Beruf?

Die Ausbildung vermittelt ein breites Spektrum an theoretischen Kenntnissen und praktischen Fertigkeiten in vielen Teildisziplinen der Biologie. Das reicht von der Zoologie, in der man die Anatomie und Physiologie von Kleinsäugern kennenlernt über die Mirkobiologie, in der es um die Kultivierung, Untersuchung und Differenzierung von Mikroorganismen geht bis hin zur Histologie, in der wir uns mit der Herstellung von Gewebeschnitten und dem mikroskopischen Zeichnen beschäftigen. Aber auch die Zellkulturtechnik, die Hämatologie, Biochemie und Immunologie sowie die Molekularbiologie, in der mit Erbmaterial wie DNA und RNA gearbeitet wird, spielen in der Ausbildung eine wichtige Rolle.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Mein naturwissenschaftliches Interesse hat mich neugierig auf die abwechslungsreiche Ausbildung in diesen vielen Gebieten gemacht. Hinzu kam, dass Fachkräfte in dieser Branche gute Entwicklungs- und Jobchancen haben. Als Biologielaborant kann man zum Beispiel auch in der Landwirtschaft, im Umweltbereich oder in der Lebensmitteltechnologie tätig werden.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Neben einem grundlegenden Interesse an biologischen Vorgängen und Systemen gibt es eine ganze Reihe von Dingen zu nennen: Auf jeden Fall sollte man sich gut konzentrieren können und Ausdauer mitbringen. Das ist vor allem bei längeren Routinetätigkeiten der Fall. Sorgfalt ist bei der exakten Durchführung der Arbeitsanweisungen und der Protokollierung gefragt. Im Labor gibt es hauptsächlich Arbeit im Stehen. Man muss sich häufig die Hände waschen und desinfizieren. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Arbeit im Labor größtenteils unter sterilen Bedingungen - sozusagen in einer künstlichen Welt - erfolgt. Wie in vielen anderen Berufen geht es auch in den Laboren um Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

In meiner damaligen Schule, einem beruflichen Gymnasium mit der Fachrichtung Biotechnologie, lag eine Infobroschüre aus. Die habe ich eingesteckt und mich später einfach beworben.

Wie lange lernst Du?

Ich kann die reguläre Dauer der Ausbildung von 3 ½ Jahren auf 3 Jahre verkürzen. Ein knappes halbes Jahr ist es jetzt noch bis zur Abschlussprüfung.

Welche Tipps würdest Du künftigen Azubis geben?

Ich empfehle, an einem längeren Praktikum teilzunehmen. Dabei kann man am besten einschätzen, ob einem diese Arbeit liegt.

Wie soll Deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Trotz guter Karriereaussichten bei der IDT Biologika werde ich aufgrund meiner guten Leistungen im Anschluss an die Ausbildung Pharmazie zu studieren. In der Ausbildung wurde mein Interesse für die Zusammenhänge von Anatomie, Physiologie und Pharmakologie derartig geweckt, dass ich auf diesem Gebiet unbedingt noch viel mehr lernen will.


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