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Altenpfleger/in

Empathie - die kann man nicht lernen.


Welchen Beruf lernst du?

Im August 2012 begann ich meine Ausbildung zur Altenpflegerin.

Was lernt man in diesem Beruf?

In der Altenpflege-Ausbildung lernt man vor allem den Umgang mit und das Verständnis für ältere Menschen. Ich lerne, warum sie eingeschränkt sind, also Krankheitsbilder, und wie ich diese Einschränkungen aufgreifen und kompensieren kann: Körperpflege, Hebetechniken, Medikamentenlehre etc. 

Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die Biografie der einzelnen Bewohner, um ihre Reaktionen besser einschätzen und darauf reagieren zu können.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich habe schon immer gerne anderen Menschen geholfen und mein größter Lohn ist dabei das glückliche und zufriedene Lächeln des anderen. Dabei helfe ich nicht, weil ich muss, sondern weil ich das möchte.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Ganz wichtig bei der Arbeit als Altenpflegerin ist das Feingefühl und die Empathie - das kann man nicht lernen, das muss man mitbringen. In erster Linie muss ich die Bewohner in der Pflegeeinrichtung achten und respektieren, so wie sie sind bzw. warum sie so sind. Dabei ist es notwendig, dass ich etwas über ihr bisheriges Leben weiß: wo sind sie aufgewachsen, was haben sie beruflich getan, wie ist die familiäre Situation. Erst dann kann ich mich auf sie einstellen und mit ihnen arbeiten.

Und Spaß ist ein wichtiger Faktor. Die  Bewohner merken, ob ich ehrlich Freude an meiner Arbeit habe oder ob ich genervt Routine abspule.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

In meinem Abschlussjahr hatte ich noch keine Ahnung, in welche Richtung ich gehen möchte. Dann entdeckte ich im Frühjahr 2012 im Magazin „Azubi gesucht!“ eine Anzeige für eine freie Ausbildungsstelle zur Altenpflegerin und bewarb mich daraufhin. Meine erste Bewerbung und gleich war ich erfolgreich!

Wie lange lernst du?

Die Ausbildung dauert drei Jahre, wobei der theoretische Teil im Bildungsinstitut der Johanniter in Leipzig ist.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?

Bevor sie sich für den Beruf des/r Altenpfleger/in entscheiden, sollten sie sich gründlich vorher informieren: Ausbildungsinhalte, Voraussetzungen und Anforderungen an die eigene Person. Hilfreich empfand ich bei meiner Entscheidungsfindung das einwöchige Praktikum in meinem jetzigen Ausbildungsbetrieb. Hier konnte ich fünf Tage mit den Pflegekräften mitlaufen  und einen ersten Einblick erhalten, was mich in diesem Beruf erwartet. Und das Praktikum war eine gute Gelegenheit mich ehrlich zu fragen, ob ich das wirklich kann und auch will.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Zunächst möchte ich meine Ausbildung erfolgreich abschließen und weiter Erfahrungen im Beruf sammeln. Ich habe aber auch Lust, später einmal mehr Verantwortung zu übernehmen, z. B. als Wohnbereichsleiterin..


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