Login

Land  und baumaschinenmechatroniker

Land- und Baumaschinenmechatroniker/ in

Welchen Beruf erlernst du?

Ich mache eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker in Volkstedt bei Lutherstadt Eisleben.

Was lernt man in diesem Beruf?

Zum einen befasst man sich mit der Wartung und Pflege von Landmaschinen und Anbaugeräten, wie Mähwerken oder Pflügen. In diesen Nutzfahrzeugen wird hoch komplexe Technologie verbaut, deshalb beginnt alles erst einmal mit der Fehleranalyse am Laptop. Zum anderen erfüllt man spezielle Kundenwünsche für Modifikationen
am Fahrzeug oder den Anbaugeräten. Hydraulik, Mechanik, Schweißen, GPS, Kfz-Technik - wir lernen alles
und müssen uns mit allem auskennen. Wir sind quasi universelle Spezialisten.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Mein Vater ist Landwirt und ich bin sehr begeistert von Technik, deshalb bin ich in diesen Beruf hereingerutscht. Mir gefällt aber vor allem die Abwechslung, die man hier bekommt. Außerdem wird man als Land- und Baumaschinenmechatroniker de facto nicht arbeitslos, wir sind universell einsetzbar und die Landwirtschaft
ist eine der zukunftsträchtigsten Branchen.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Ein großes Interesse an Technik und handwerkliches Geschick sind Grundvoraussetzungen. Gute Kenntnisse in den Bereichen Mathe, Deutsch, den Naturwissenschaften und Englisch gehören aber auch dazu. Diese Ausbildung ist sehr interessant, aber nicht leicht. Man muss den Willen mitbringen, durchzuhalten und sehr viel zu lernen.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ich habe sie über die Internetseite der Agentur für Arbeit eigenständig gefunden.

Wie lange lernst du?

Ich lerne dreieinhalb Jahre. Im Januar 2017 habe ich meine Abschlussprüfungen. Man kann die Ausbildung auch auf drei Jahre verkürzen, das ist aufgrund des hohen Lernpensums aber nicht immer empfehlenswert.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?

Man muss auf jeden Fall in der Lage sein, komplexe Probleme zu betrachten und sie auch zu lösen. Dazu sind häufig schnelle und eigenständige Entscheidungen nötig. Oft entsteht in unserem Beruf Kreatives, dabei sollte man aber auch die Prozessabläufe einhalten. Außerdem sollte man nie vergessen, welche große Bedeutung
die Landmaschine, die wir gerade reparieren, für den Betriebsablauf unseres Kunden hat.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Ich bleibe auf jeden Fall noch ein Jahr nach der Ausbildung in meinem Unternehmen. Danach möchte ich an der Universität Landwirtschaft oder Maschinenbau studieren.


Aktuelle Ausbildungsberichte

Fachkraft für Lagerlogistik

Was macht man eigentlich als Fachkraft für Lagerlogistik?

Ein Interview mit Leon Nagel.



ZUR AUSBILDUNGSPLATZSUCHE