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Ausbildung Zerspanungsmechaniker/in

  • Berufsinformationen

    Ausbildungsberuf: Zerspanungsmechaniker/in

    Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (BBiG)

    Ausbildungsdauer: 3 Jahre

    Ausbildungsorte: Betrieb/Berufsschule


Zerspanungsmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/innen fertigen Bauteile z.B. für Maschinen, Motoren oder Turbinen. Hierfür arbeiten sie in der Regel mit CNC-Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen. Sie geben die Fertigungsparameter in die Maschinen ein oder rufen Programme aus dem Maschinenspeicher ab und modifizieren sie ggf. Dann wählen sie die Werkzeuge aus, spannen Metallrohlinge ein, richten sie aus und fahren die Maschinen an.

Sie überwachen die Bearbeitungsprozesse, entnehmen die fertigen Werkstücke, prüfen, ob Maße und Oberflächenqualität den Vorgaben entsprechen. Bei Störungen suchen sie nach festgelegten Prüfverfahren nach dem Grund und beseitigen das Problem. Auch die regelmäßige Inspektion und Wartung der Maschinen gehört zu ihren Aufgaben.

Ihr Arbeitsplatz

Zerspanungsmechaniker/innen finden Beschäftigung

  • im Maschinenbau
  • in der Metallbearbeitung bzw. Zerspanungstechnik
  • im Fahrzeugbau

Zerspanungsmechaniker/innen arbeiten in erster Linie

  • in Werk- bzw. Fabrikhallen
  • in Werkstätten

Ausbildungsgehalt Zerspanungsmechaniker/in

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 410 bis € 842 (Handwerk), € 976 bis € 1.053 (Industrie)
  • 2. Ausbildungsjahr: € 450 bis € 885 (Handwerk), € 1.029 bis € 1.102 (Industrie)
  • 3. Ausbildungsjahr: € 490 bis € 957 (Handwerk), € 1.102 bis € 1.199 (Industrie)
  • 4. Ausbildungsjahr: € 535 bis € 1.012 (Handwerk), € 1.141 bis € 1.264 (Industrie)

Weiter Lesen

Alle Ausbildungsangebote zum Zerspanungsmechaniker/in

Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker (m/w/d)

Bildungsakademie Leuna

06237 Leuna Beginn: 24.08.2020

Typ: Ausbildung Abschluss: Realschule Plätze: 1

Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker (m/w/d)

Thyrolf & Uhle GmbH

06847 Dessau-Roßlau Beginn: 01.08.2020

Typ: Ausbildung Abschluss: Hauptschule / Realschule Plätze: 1

Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker (m/w)

Flanschenwerk Bebitz GmbH

06420 Bebitz Beginn: 01.09.2020

Typ: Ausbildung Abschluss: Realschule Plätze: 1

Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker (m/w/d)

pressmetall Hoym GmbH

06467 Seeland Beginn: 01.08.2020

Typ: Ausbildung Abschluss: Hauptschule / Realschule Plätze: 2

Zerspanungsmechaniker/in

Bischoff Federnwerk und Nutzfahrzeugteile GmbH

39418 Staßfurt Beginn: 01.08.2020

Typ: Ausbildung Abschluss: Realschule / erweiterter Realschulabschluss Plätze: 2

Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker (m/w/d)

Walzengießerei & Hartgußwerk Quedlinburg GmbH

06484 Quedlinburg Beginn: 01.09.2020

Typ: Ausbildung Abschluss: Hauptschule / Realschule Plätze: 4

Was macht eigentlich ein/e Zerspanungsmechaniker/in?

Ein Interview mit Oliver Friedo.


Welchen Beruf lernst du?

Ich lerne den Beruf des Zerspanungsmechanikers und bin dritten Lehrjahr.

Was lernt man in diesem Beruf?

Als Zerspanungsmechaniker fertigt man Präzisionsbauteile aus Metall, für technische Produkte aller Art an. Man richtet die jeweiligen Dreh-, Schleif- und Fräsmaschinen für die jeweiligen Maschinenprogram- me ein. So werden zum Beispiel Radnaben, Zahnräder oder Motorenteile angefertigt. Immer wieder wird überprüft, ob die in den Maschinen eingespannten Teile auch noch den Maßen und vorgegebenen Oberflächenqualitäten überein stimmen. Eventuelle Störungen werden mit geeigneten Prüfverfahren und Mitteln festgestellt und damit sofort behoben. Auch die Wartung und Inspektion der Maschinen sowie deren Bauteile stehen mit auf dem Arbeitsplan.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich wollte unbedingt einen technischen Beruf lernen, da ich mich schon seit der Kindheit für Technik interessiere und ich gerne sehe wie etwas entsteht. Auch das Anspruchsvolle an dem Beruf wie zum Beispiel, dass man exakt arbeiten muss und man ständig um Präzision bemüht ist, haben mich dazu gebracht, mich für diesen Beruf zu entscheiden.

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen?

Fingerspitzengefühl und Fingerfertigkeiten sind enorm wichtig, weil man sehr genau arbeiten muss, schon die kleinste Abweichung kann hier zu großen Fehlern führen. In Mathe und Physik sollte man gute Noten haben, da sehr viel gerechnet wird. Genau so wichtig ist ein gutes technisches Verständnis, das man unbedingt mitbringen muss.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Zuerst hatte ich mich bundesweit für eine Lehrstelle im technischen Bereich beworben. Nach einigen Absagen kam dann
der Rat meiner Eltern, dass ich es doch auch mal regional versuchen sollte. Wie man sieht hat das geklappt und ich bin in der Heimat geblieben.

Wie lange lernst du?

Insgesamt dauert die Ausbildung 3 ½ Jahre, gelernt wird im dualen System, also im Betrieb und natürlich in der Berufsschule. Dort hat man neben den üblichen Fächern wie Deutsch, Englisch, Sozialkunde oder Sport auch berufsbezogene Lernfelder und spezielle Lehrgänge.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?

Sie sollten sich auf jeden Fall für Technik interessieren und technisches Verständnis sowie das nötige Geschick mitbringen. Auch sollten sie sich darüber im Klaren sein, dass sie eine enorme Verantwortung für die einzelnen Werkstücke tragen, denn wenn hier ein Fehler auftritt, kann das enorme Folgen haben.  Zu empfehlen wäre in jedem Fall erst einmal ein Praktikum, um sich näher mit dem Themengebiet zu beschäftigen und um herauszufinden, ob das wirklich der Beruf ist, den man sich aussuchen sollte.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

An erster Stelle steht natürlich, dass ich meine Ausbildung zu einem guten Ende bringe, damit ich danach gleich vom Betrieb übernommen werden kann. Ich könnte mir auch vorstellen zu späterem Zeitpunkt noch einen Meisterlehrgang zu machen. Aber bevor ich mir da Gedanken drüber mache, konzentriere ich mich auf meine Ausbildung.