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Ausbildung Bergbautechnologe/-technologin

  • Berufsinformationen

    Ausbildungsberuf: Bergbautechnologe/-technologin

    Ausbildungsart: Anerkannte Ausbildungsberufe (duale Berufsausbildung), geregelt nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG)

    Ausbildungsdauer: 3 Jahre

    Ausbildungsorte: Betrieb/Berufsschule


Bergbautechnologe/-technologin

Bergbautechnologen und ‑technologinnen sind Fachleute für bergbautechnische Arbeiten im Unter- und Übertagebetrieb. Sie bedienen Maschinen, Systeme und Anlagen und warten diese. Darüber hinaus fördern und transportieren sie abgebaute Bodenschätze und Gestein.

Ihr Arbeitsplatz

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Ausbildungsgehalt Bergbautechnologe/-technologin

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 753 bis € 905
  • 2. Ausbildungsjahr: € 872 bis € 1.200
  • 3. Ausbildungsjahr: € 958 bis € 1.475

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Alle Ausbildungsangebote zum Bergbautechnologe/-technologin

Was macht eigentlich ein/e Bergbautechnologe/-technologin?

Ein Interview mit Dominik Kruppa.


Welchen Beruf erlernst du?

Bergbautechnologe im 2. Lehrjahr.

Welchen Schulabschluss hast du?

Abitur

Was lernt man in diesem Beruf?

Die Ausbildung zum Bergbautechnologen hat es schon in sich, ist umfangreich und vielseitig. So vielseitig eben, wie die Einsatzmöglichkeiten als Bergbautechnologe selbst. Zu den Inhalten der Ausbildung zum Bergbautechnologen gehören beispielsweise die Werkstoffbearbeitung und Steuerungstechnik. Ein Azubi lernt das Heben und Bewegen von Lasten mit den verschiedenen Maschinen. Das Montieren, Demontieren, Inbetriebnehmen, Bedienen und Warten von Maschinen, Systemen und Anlagen. Zur Ausbildung gehören ebenso die Geologie und Gebirgsmechanik, Lagerstättenerschließung, Gewinnung und Deponierung, Förderung, Transport und Logistik, Bewetterung und Klimatechnik und natürlich auch Themen wie Arbeits- und Tarifrecht, Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes und Qualitätssicherung. Arbeitsschutz ist auch gleichzeitig Selbstschutz, deshalb sind Sicherheit und Gesundheitsschutz wichtige Lernfelder. Gut 25 bis 30 verschiedene Baustellen bzw. Einsatzorte durchläuft ein Azubi während seiner Ausbildungszeit und das ist auch gut, so gewinnt er einen breiten Einblick in das Arbeitsfeld des Bergbautechnologen.

Manche Bergbautechnologen sind hauptsächlich im Altbergbau eingesetzt und sichern beziehungsweise verfüllen alte Stollenanlagen. Andere, wiederum, arbeiten über und unter Tage im Kali- und Steinsalzbergbau, im Erzbergbau oder auch im Steinkohlenbergbau.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Der Beruf ist ausgesprochen vielseitig, überhaupt nicht monoton. Die Arbeitsweise ist immer etwas anderes und nach der Lehre gibt es für mich viele Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln und beruflich aufzusteigen. Das ist ein Beruf mit vielen Perspektiven und ein Beruf mit einem riesigen Nachwuchsproblem. Bergbautechnologen steht die ganze Welt offen.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Teamfähigkeit, auf jeden Fall. Dazu sollte man handwerklich geschickt sein. Man sollte sich für den Beruf wirklich interessieren und ihn nicht erlernen, weil es etwa die Familie gut findet. Als Bergbautechnologe muss man vorausschauend und besonnen denken. Oft ist Vorsicht geboten. Ein kleiner Stein kann nur ein kleiner Stein sein, aber auch eine ganze Menge ins Rollen bringen. Ach ja, man sollte keine Platzangst haben, keine Angst vor Höhen und vor Tiefen. Und, keine Panik, wenn´s mal dunkel wird, weil der Strom ausfällt.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Durch Freunde bin ich auf den Beruf aufmerksam geworden. Ich habe dann im Internet recherchiert und mich hier beworben.

Wie lange lernt man diesen Beruf?

Drei Jahre

Welche Tipps würdest du künftigen Lehrlingen in diesem Ausbildungsberuf geben?

Informiert Euch vorher, was auf euch zu kommt. Geht mit Freude an die Arbeit ran. Erkundigt euch vorher, auf welchem Gebiet euer Ausbildungsbetrieb arbeitet. Um eine Vorstellung zu bekommen, was auf einen zukommt, bieten viele Ausbildungsbetriebe - meiner auch - mehrwöchige Praktika oder auch Probearbeiten an. Das sollte man vorher nutzen, um für sich herauszufinden, ob einem der Beruf liegt.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Nach der Ausbildung beginne ich voraussichtlich ein Technikstudium an der TU Freiberg.