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Auf geht's zum Vorstellungsgespräch

Welche Kleidung ist angemessen?

Wähle eine dezente Garderobe. Du solltest Dich also nicht auftakeln, sondern gepflegt erscheinen. Das heißt für Mädels: Gehe dezent mit Schminke, Schmuck und Parfüm um. Der Ausschnitt sollte nicht zu tief sitzen. Junge Männer sollten ihren Drei-Tage-Bart rasieren. Piercings solltest Du rausnehmen und Tattoos mit Kleidung überdecken.

Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, welches Outfit angemessen ist, kannst Du bei dem Unternehmen anrufen und Dich nach dem „Dress-Code“ erkundigen. Versuche, Dich ansonsten passend zum Beruf zu kleiden. Die Hauptsache ist, dass Du sauber und gepflegt erscheinst und Dich in Deinen Sachen wohlfühlst.

Wie bereite ich mich vor?

Du kannst Dich auf das Vorstellungsgespräch vorbereiten, indem Du mit deinen Eltern oder Deinen Freunden übst. Ihr könnt verschiedene Situationen durchspielen. Sie können Dich zum Beispiel fragen, warum Du Dich für den Ausbildungsplatz bewerben willst. An ihren Reaktionen siehst Du, wie erfolgreich Dein Auftritt ist.

Informiere Dich über das Unternehmen, bei dem Du zum Vorstellungsgespräch eingeladen bist. Das geht am besten über das Internet oder auch über Broschüren.

Über soziale Netzwerke, wie Facebook können sich Unternehmen ein Bild von Dir machen. Damit Du Dich nicht blamierst, solltest Du Dein Profil vorher checken und Dich auf mögliche Nachfragen vorbereiten.

Auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch

Pünktlichkeit ist das höchste Gebot bei einem Vorstellungsgespräch. Es ist unhöflich, zu früh oder zu spät zu erscheinen. Richte es am besten so ein, dass Du fünf bis maximal zehn Minuten zeitiger da bist.

Du solltest natürlich nicht gestresst ankommen. Informiere Dich deshalb vorher über den Anfahrtsweg, um herauszufinden, wie lange Du brauchst. Wenn Du öffentliche Verkehrsmittel benutzt, dann organisiere Dir vorher die aktuellen Fahrpläne. Mit dem Auto musst Du zusätzlich Zeit einplanen – für rote Ampeln und Staus.

Um sicherzugehen, kannst Du den Weg auch einmal vorher abfahren.

Wie läuft das Gespräch ab?

Zu Beginn des Gesprächs wirst Du wahrscheinlich aufgefordert, Dich vorzustellen. Erzähl von Deinem Leben. Dabei darfst Du nicht von Deinem Lebenslauf abweichen. Du solltest auch nicht nur bei den reinen Fakten bleiben, sondern auch mit Deiner Persönlichkeit punkten. Sei also natürlich und selbstbewusst.

Dein Gegenüber wird auch Fragen über Deinen Lebenslauf hinaus stellen, um Dich noch besser kennenzulernen.

Bei aller Aufregung darfst Du eines nicht vergessen: Dein Gesprächspartner ist auch nur ein Mensch. Auch für ihn ist es eine neue Situation, Dich kennenzulernen.

Welche Fragen werden gestellt?

Dein Gesprächspartner will in erster Linie herausfinden, ob Du zum Unternehmen passt und Dich für den Ausbildungsplatz eignest. Dazu kann er folgende Fragen stellen:

  • Wie haben Sie erfahren, dass in unserem Unternehmen ein Ausbildungsplatz vergeben wird?
  • Warum haben Sie sich gerade bei unserem Unternehmen beworben?
  • Was schätzen Sie an unserem Unternehmen besonders?
  • Was reizt Sie an diesem Tätigkeitsfeld?
  • Haben Sie sich auch für andere Ausbildungsberufe beworben? Welche und warum?
  • Warum sind gerade Sie der Richtige für die Stelle ?

Welche Fragen musst Du nicht beantworten?

Manchmal stellen Personalchef oder Geschäftsführer auch Fragen, die Du nicht beantworten musst. Tabu sind die Themen:

  • Religionszugehörigkeit
  • Politische Einstellung/Parteizugehörigkeit
  • Gewerkschaftszugehörigkeit
  • Sexualität
  • Familienplanung
  • Schwangerschaft
  • Vorstrafen (Aus dem polizeilichen Führungszeugnis kann der Arbeitgeber jedoch Angaben zu möglichen Vorstrafen entnehmen. Wirst Du direkt darauf angesprochen, solltest Du ehrlich sein. Im Gespräch hast Du nämlich die Möglichkeit, Dich zu erklären.)

Welche Fragen solltest Du stellen?

Du kannst während des Vorstellungsgesprächs natürlich auch Fragen stellen. Damit zeigst Du Interesse an dem Unternehmen und an der Stelle. Folgende Fragen sind denkbar:

  • Wie lange dauert die Probezeit?
  • Ist eine Übernahme nach der Ausbildung möglich?
  • Wie ist die Arbeitszeit geregelt?
  • Wie läuft die Ausbildung ab?
  • Wo ist die Berufsschule?

Beschränke Dich aber nicht auf Fragen, die Du Dir selbst mit Hilfe der Firmen-Homepage hättest beantworten können.

Hinweise

  • Zum Vorstellungsgespräch solltest Du deine Bewerbungsunterlagen und Schreibzeug mitnehmen, um Notizen machen zu können.
  • Achte während des Gesprächs auf Deine Körpersprache. Wirke nicht verschlossen oder abwesend.
  • Du solltest Dich nicht verstellen.
  • Zeige Interesse an dem Unternehmen.
  • Die abschließende Frage „Wann darf ich mit einer Entscheidung rechnen?“ ist durchaus erlaubt.

 

Weitere Tipps findest du hier: www.karrierefaktor.de


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