Login



Winzer/in

„Die Zeit verging wie im Flug“


Welchen Beruf lernst du?

Ich lerne den Beruf des Winzers.

Was lernt man in diesem Beruf?

Es geht um die Herstellung des Weines, von der Rebe im Weinberg bis hin zur Abfüllung in die Flasche und Vermarktung.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich habe vorher studiert, das wurde mir aber dann zu kopflastig. Ich wollte irgendwas handwerkliches machen, in Richtung Zimmermann oder eben Winzer. Und Winzer ist es dann auch geworden. Es ist zwar nicht alltäglich in meinem Alter noch mal so einen Break zu machen, aber es war keine falsche Entscheidung.

Welche Fähigkeiten sollte man für diesen Beruf mitbringen?

Eine gewisse Zuneigung zur Natur muss man haben, man sollte die Natur schätzen. Damit verbunden sollte auch eine gewisse Wetterunempfindlichkeit sein, denn man arbeitet ja viel draußen. Kenntnisse in Chemie und Biologie sind wichtig, im Keller zum Teil auch Mathematik. Auch eine ordentliche Ausdrucksweise ist von Vorteil, da man als Winzer sein Produkt zum Teil auch direkt gegenüber dem Kunden präsentiert und vermarktet.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ich habe im Internet über die Homepage der Agentur für Arbeit gesucht und das Landesweingut gefunden. Ich habe mich beworben und wurde sehr offen aufgenommen.

Wie lange lernst du?

Die Ausbildung zum Winzer dauert in der Regel drei Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine Verkürzung auf zwei Jahre möglich. Ich selbst habe jetzt noch ein halbes Jahr vor mir, die Zeit verging wie im Flug.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?

Man sollte immer am Ball bleiben, nie Dinge aufschieben.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Auf alle Fälle möchte ich noch Erfahrung im Ausland sammeln, in Südafrika. Und die Meisterausbildung strebe ich auf jeden Fall an. Nur ein Studium kommt für mich nicht in Frage.


Aktuelle Ausbildungsberichte

Sport- und Fitnesskaufmann/-frau

Was macht eigentlich ein/e Sport- und Fitnesskaufmann/-frau?
Ein Interview mit Florian Engshuber



ZUR AUSBILDUNGSPLATZSUCHE