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Tierwirtin

Tierwirt/in der Fachrichtung Rinderhaltung

Welchen Beruf lernst du?

Ich lerne Tierwirtin, Fachrichtung Rinderhaltung, im 2. Lehrjahr.

Was lernt man in diesem Beruf?

Ich lerne, wie man sich richtig um Kühe kümmert, sie melkt, füttert, für ihr Wohlergehen sorgt. Klingt ganz einfach, ist aber ganz schön komplex. Dazu gehören Kenntnisse über Stallaufbau, Ernährung, Anatomie, Hygiene, Krankheiten, Maschinenkunde, Maschinenbedienung. Ich lerne sogar Radlader fahren. Und natürlich spielt der Arbeitsschutz eine wichtige Rolle - Kühe sind Großtiere, da ist immer Vorsicht geboten. Tierwirte müssen aber auch „bürotauglich” sein. Daten erfassen, dokumentieren, am PC auswerten. Auch das ist Teil der Ausbildung. Die theoretische Ausbildung ist in der Berufsschule in Wittenberg. Sechsmal im Jahr geht es für eine Woche zur überbetrieblichen Ausbildung nach Iden. Hier stehen zusätzliche Themen wie Klauenpflege, Technik und Melken auf dem Programm. Am Ende jeder Woche gibt es hier eine Prüfung mit Zertifikat, die braucht man als Nachweise für die Abschlussprüfung.

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Ich wollte schon immer unbedingt etwas mit Tieren machen. Nach der 10. Klasse habe ich trotzdem erst eine Ausbildung zur Kosmetikerin angefangen. Nach einem Jahr stand für mich fest, das ist gar nichts für mich. Ich finde Tiere total super. Und Kühe sind groß, großartig, die finde ich richtig cool, einfach nur schön.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Absolutes Interesse. Man sollte sich bewusst sein, dass das harte Arbeit ist. Man sollte auf jeden Fall ziemlich hart sein, vor allem, was das Wetter betrifft. Und man darf keine Angst vor großen Tieren und ziemlich ruhig sein. Vor allen Dingen sollte man Tiere mögen, das ist das A und O.

Wie hast du deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ursprünglich komme ich aus Beneckenstein. Dort in der Nähe habe ich nichts Passendes gefunden. Also habe ich im Internet geguckt und auf der Seite der Agentur für Arbeit die Ausbildungsstelle gefunden. Ich habe mich beworben und wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Danach habe ich hier ein Praktikum gemacht und dann hatte ich die Zusage.

Wie lange lernst du?

Drei Jahre, mit Abitur verkürzbar auf zwei Jahre.

Welche Tipps würdest du künftigen Azubis in deinem Ausbildungsberuf geben?

Lernt diesen Beruf nur, wenn ihr es wirklich wollt und nicht als Kompromiss, weil es woanders nicht geklappt hat. Das muss man leben. Seid euch bewusst, dass es ein harter Job ist. Kühe kennen keine Wochenenden und keine Feiertage. Manche Dinge - wie Saubermachen - müssen eben sein und gehören dazu. Wenn man aber dann das Ergebnis sieht, ist einfach nur stolz.

Wie soll deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Ich möchte auf jeden Fall was mit Kühen machen. Ob es hier im Betrieb ist, weiß ich noch nicht.


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