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Azubi-Austausch | Ausbildung in ganz Deutschland und im Ausland

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Wenn du dich nach ein wenig Abwechslung in deiner Ausbildung sehnst, dann ist ein Azubi-Austausch genau das Richtige für dich. Es gibt Unternehmen, die Ihren Auszubildenden die Möglichkeit geben an einem Austausch innerhalb von Deutschland teilzunehmen. Die Azubis lernen während dieser Zeit andere Unternehmen der selben Branche und Azubis des selben Ausbildungsberufes kennen. Dabei wechseln sie innerhalb von ein paar Wochen zwischen mehreren Unternehmen.

 

In den Unternehmen werden die Auszubildenden mit anderen Arbeits- und Produktionsweisen vertraut gemacht und können diese mit ihren Erfahrungen vergleichen. Somit können verschiedene Abläufe des eigenen Betriebes gefestigt oder sogar optimiert werden, da die Azubis sich durch den Besuch eines anderen Unternehmens zu neuen Ideen inspirieren lassen können.

 

Aber: ein Azubi-Austausch ist nicht nur national sondern auch im Ausland möglich.

 

Ein Auslandsaufenthalt ist auf jeden Fall von Vorteil, weil du deine Sprachkenntnisse verbessern, neue Kontakte knüpfen und deine Erfahrungen in deinem eigenen Betrieb mit einbringen kannst. Vorher musst du dich aber entscheiden, ob du während der Ausbildung oder erst danach bei einem Austauschprogramm mitmachen möchtest. Am besten du fragst erst einmal in deinem Betrieb nach, ob solche Programme angeboten werden. Wichtig ist, dass du erst fragst und dann planst. Denn es kann gut möglich sein, dass dir der Betrieb die Teilnahme verweigert, weil sie nicht auf dich verzichten wollen oder können. Ist dein Unternehmen einverstanden, solltest du dich gründlich informieren. Es gibt verschiedene Förderorganisationen, die Austauschprogramme für Auszubildende anbieten.

 

Hier findest du ein paar Organisationen, die für dich ganz interessant sein könnten:

 

1. Erasmus+

Erasmus+ ist ein EU-Programm, welches Auslandsaufenthalte fördert. Insgesamt stehen dir bei diesem Förderprogramm 34 Länder zur Verfügung. Darunter Griechenland, Schweden, Irland und viele mehr. Aber auch Nicht-EU-Staaten wie die Türkei oder Norwegen gehören zu den Programmländern.

 

2. Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

BMBF bietet drei- bis zwölfwöchige Aufenthalte innerhalb Europas, speziell in Frankreich, Polen, Norwegen, Großbritannien und Tschechien, an. Untergebracht wirst du in Jugendherbergen oder bei Gastfamilien. Organisiert wird das Programm von Auszubildenden.

 

3. Örtliche Industrie- und Handelskammern (IHK)

Die IHK unterstützt Betriebe bei Auslandspraktika und informieren dich auch über wichtige Themen wie Freistellung, Kosten, Versicherungen und vieles mehr.

 

4. Parlamentarisches Partnerschaftsprogramm (PPP)

Dieses Programm bietet Ausgelernten einen Aufenthalt in der USA an, bei dem du ein Semester im College studieren und ein halbes Jahr in Betrieben deines gelernten Berufes arbeiten gehst.

 

Wie schon gesagt: Die Zustimmung deines Unternehmens ist sehr wichtig und entscheidend. Wenn du erst einmal alles mit deinem Betrieb abgesprochen hast, steht dir nichts mehr im Weg und du kannst deine eigenen Erfahrungen machen.


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Mehr über den Autor: Sophie

Sophie absolviert eine Ausbildung zur Medienkauffrau. Neben Videospielen ist sie leidenschaftliche Tänzerin und großer Theater-Fan. Da ihr Papa aus Portugal kommt, besucht sie jedes Jahr ihr zweites Zuhause.


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