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Alles rund um das Berichtsheft

Ausbildungsnachweis berichtsheft azubis.de


Bist du gerade in einer dualen Ausbildung? Wenn ja, dann führst du auch regelmäßig dein Berichtsheft. Warum das Berichtsheft notwendig ist und wie du dir das Schreiben der Berichte erleichtern kannst, erfährst du in diesem Artikel.


Das Führen eines sogenannten Ausbildungsnachweises, ist eine Plicht für jeden Azubi. Der Nachweis dokumentiert deinen gesamten Ausbildungsinhalt, sowie deine Fähigkeiten und Fertigkeiten. Du musst ihn vor deiner Abschlussprüfung der IHK vorlegen. Wenn das Berichtsheft nicht vollständig ausgefüllt oder unterschrieben sein sollte, dann wirst du nicht zur Prüfung zugelassen. Die Vorlagen für die täglichen oder wöchentlichen Nachweise bekommt ihr von eurem Ausbilder gestellt. Ansonsten findest du ein Muster für das Berichtsheft als Download auf der Internetseite der IHK.

 

Wie wird ein Berichtsheft geführt?


Dein Name, das Ausbildungsjahr und der Berichtszeitraum sollten auf jeder Seite zu finden sein. Du kannst deine betrieblichen Tätigkeiten stichpunktartig oder in kurzen Sätzen notieren. Gib auch die ungefähre Zeitdauer der Tätigkeiten an. Wenn du dir nicht sicher bist, was du aufschreiben sollst, dann kannst du einfach andere Azubis oder deinen Ausbilder fragen. Aber eigentlich kannst du alles aufschreiben, was mit deinem Arbeitsalltag zu tun hat. Du schreibst die Aufgaben auf, die du erledigt hast, sowie neue Fachbegriffe, die du gelernt hast. Auch die Beschreibung von Fehlern und wie du sie vermeiden kannst, gehören hier hinein. Dein Berichtsheft führst du auch während der Berufsschulzeit.  Hier kannst du aufschreiben, welche Fächer du wie oft hast und welches Thema in den jeweiligen Stunden behandelt wurde.

Dein Betrieb sollte dir laut Ausbildungsordnung die Möglichkeit geben, dein Berichtsheft während der Arbeitszeit zu führen, da der Ausbildungsnachweis ein wichtiger Bestandteil deiner Ausbildung ist.

 

Zum Schluss noch ein paar Tipps für dich:

 

  1. Mach dir am besten täglich Notizen, damit du nicht vergisst, was du den ganzen Tag gemacht hast.

  2. Führe dein Berichtsheft regelmäßig. Setz dir einen Termin zu dem du immer deine Einträge machst. Nach ein paar Monaten kannst du dich nicht mehr an alles erinnern und dann dauert das Schreiben noch länger.

  3. Vereinbare auch regelmäßige Termine mit deinem Ausbilder, damit ihr nicht vergesst das Berichtsheft zu unterschreiben und zu kontrollieren.

  4. Du kannst beim Führen deines Berichtsheftes auch kreativ sein, zum Beispiel bei einer technischen Ausbildung ein paar Skizzen oder Zeichnungen anfertigen.

  5. Falls du keine schöne Schrift oder einfach keine Lust auf Schreiben hast, kannst du auch ein Online-Berichtsheft führen

 


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Mehr über den Autor: Josi

Josi absolviert eine Ausbildung zur Medienkauffrau und bei ihr dreht sich alles um Fußball. Wenn sie mal nicht gerade beim Training ist, trifft sie sich mit Freunden oder schaut Netflix-Serien.


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