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Ausbildung Oberflächenbeschichter/in

  • Berufsinformationen

    Ausbildungsberuf: Oberflächenbeschichter/in

    Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (BBiG) und Handwerksordnung (HwO)

    Ausbildungsdauer: 3 Jahre

    Ausbildungsorte: Betrieb/Berufsschule


Oberflächenbeschichter/in

Oberflächenbeschichter/innen beschichten und veredeln mithilfe von Oberflächentechniken wie Galva­notechnik, Feuerverzinken, Anodisieren (Eloxieren) und anderen chemischen, elektrochemischen, elektrischen und physikalischen Verfahren Metall­ und Kunststoffoberflächen. Hierfür bereiten sie die zu überziehenden Werkstücke und die Beschichtungslösungen vor. Dann bringen sie die Beschichtun­gen z.B. in galvanischen Bädern oder in Vakuumbeschichtungsanlagen auf.

Schließlich kontrollieren sie die Werkstücke und behandeln sie ggf. nach. Die verwendeten Wannen und Behälter werden ge­reinigt und Chemikalien sowie elektrolytische Lösungen fachgerecht entsorgt. Außerdem warten Ober­flächenbeschichter/innen die Anlagen und halten sie instand.

Ihr Arbeitsplatz

Oberflächenbeschichter/innen finden Beschäftigung

  • in Betrieben, die Werkstückoberflächen mit metallischen Überzügen versehen (z.B. Galvanisierwerkstätten oder Feuerverzinkereien)
  • in Betrieben, die Werkstücke eloxieren
  • in Betrieben, die Werkstücke entlacken

Oberflächenbeschichter/innen arbeiten in erster Linie

  • in Werkstätten
  • in größeren Werkhallen

Ausbildungsgehalt Oberflächenbeschichter/in

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 750 (Handwerk), € 976 bis € 1.053 (Industrie)
  • 2. Ausbildungsjahr: € 780 (Handwerk), € 1.029 bis € 1.102 (Industrie)
  • 3. Ausbildungsjahr: € 830 (Handwerk), € 1.102 bis € 1.199 (Industrie)

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Alle Ausbildungsangebote zum Oberflächenbeschichter/in

Ausbildung zum Oberflächenbeschichter (m/w/d)

Schkeuditzer Metallveredlung GmbH

04435 Schkeuditz Beginn: 01.08.2019

Typ: Ausbildung Abschluss: Hauptschule / Realschule Plätze: 1

Was macht eigentlich ein/e Oberflächenbeschichter/in?

Ein Interview mit Tony Hesse.


Welchen Beruf erlernst Du?

Ich bin im dritten Lehrjahr der Ausbildung zum Oberflächenbeschichter.

Welchen Schulabschluss hast Du?

Ich habe den Realschulabschluss gemacht. Der ist hier im Betrieb auch Voraussetzung für diese Ausbildung.

Was lernt man in diesem Beruf?

Zunächst natürliche sämtliche theoretische Grundlagen, das Berechnen von Oberflächen und Strömen, Vorbereitungsarbeiten für Verchromungs- und Vernickelungsarbeiten, Schleifen und Polieren und das Bedienen einer Abwasserreinigungsanlage. Die schulische Ausbildung wird im sogenannten Blockunterricht in Schwäbisch Gmünd durchgeführt.

Warum hast Du Dich fürdiesen Beruf entschieden?

Aufgrund meiner persönlichen Voraussetzungen und Interessen. Ich wollte nach dem Abschluss nicht weiter die Schulbank drücken, sondern praktisch und vor allem Handwerklich arbeiten. Am liebsten mit Metallen. Das kann ich hier.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Selbstverständlich eine handwerkliche Begabung. Hinzu kommt ein Interesse für Geometrie und räumliches Vorstellungsvermögen. Auch die Teamfähigkeit sollte nicht zu kurz kommen. Des Weiteren muss man körperlich absolut belastbar sein.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ich bin über die Berufsberatung der Arbeitsagentur auf das Unternehmen und den Beruf aufmerksam geworden.

Wie lange lernst Du?

Die Ausbildung dauert drei Jahre, danach folgt die Abschlussprüfung.

Welche Tipps würdest Du künftigen Azubis geben?

Zunächst sollte man sich im Vorfeld genau über den Beruf informieren und auf das, was auf einen zukommt. Es ist ein sehr anspruchsvoller Beruf. Am besten sollte man schon einmal im Schülerpraktikum reinschnuppern. Außerdem sind die Noten und Kenntnisse in Chemie, Mathematik und Physik von besonderer Bedeutung.

Wie soll Deine berufliche Karriere nach der Ausbildung weiter gehen?

Klar, erst steht das Bestehen der Prüfung ganz oben auf der Prioritätenliste. Danach würde ich gerne hier weiter arbeiten. Das Unternehmen hat dazu auch schon seine Bereitschaft signalisiert. Ob ich dann irgendwann noch meinen Meister mache, steht in den Sternen. Ausschließen möchte ich es aber nicht.