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Ausbildung Fachkraft für Veranstaltungstechnik

  • Berufsinformationen

    Ausbildungsberuf: Fachkraft für Veranstaltungstechnik

    Ausbildungsart: Duale Berufsausbildung, geregelt nach Berufsbildungsgesetz (BBiG)

    Ausbildungsdauer: 3 Jahre

    Ausbildungsorte: Betrieb/Berufsschule


Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik planen und betreuen den technischen Ablauf von Veranstaltun­gen und sind an deren Durchführung beteiligt. Im Schwerpunkt Aufbau und Durchführung bereiten sie zunächst die Auswahl und den Einsatz der technischen Anlagen vor: Sie bauen Beleuchtungs­, Pro­jektions­ und Beschallungsanlagen auf und richten sie ein. Während eines Konzerts beispielsweise bedienen sie dann Schalt­ und Mischpulte oder Nebelmaschinen.

Im Schwerpunkt Aufbau und Organisation konzipieren sie Messestände oder Ausstellungsräume. Vor Ort koordinieren sie die unterschiedlichen Arbeitsgänge und ‑bereiche: So sorgen sie beispielsweise dafür, dass die Tischler/innen, die die Einrichtung aufbauen, und die Fachkräfte, die sich um die Elekt­rik kümmern, termingerecht zur Verfügung stehen. Außerdem bauen sie technische Ausstattung wie Beleuchtungs­ und Tonanlagen auf.

Ihr Arbeitsplatz

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik arbeiten in erster Linie

  • in Messe-­ und Veranstaltungshallen
  • in Theaterräumen oder Studios 
  • im Freien (bei Open-­Air-­Veranstaltungen)

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch

  • in Büroräumen

Ausbildungsgehalt Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 531
  • 2. Ausbildungsjahr: € 619
  • 3. Ausbildungsjahr: € 707

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Alle Ausbildungsangebote zum Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Was macht eigentlich eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik?

Ein Interview mit Daniel Heßelbarth.


Welchen Beruf erlernst Du?

Ich erlerne den Beruf einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik.

Welchen Schulabschluss hast Du?

Ich habe im Jahr 2009 am Domgymnasium Merseburg erfolgreich das Abitur abgelegt.

Was lernt man in diesem Beruf?

Der Beruf ist sehr vielschichtig. Eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik kümmert sich insbesondere um den Auf- und Abbau sowie das Betreiben von bühnen- und szenentechnischen Bauten sowie Beleuchtungs-, Projektions- und Beschallungsanlagen. Dabei müssen die Ordnungs- und Sicherheitskonzepte beachtet werden.

Warum hast Du Dich für diesen Beruf entschieden?

Ich interessiere mich sehr für Musik. Außerdem bin ich familiär vorbelastet, denn mein Bruder arbeitet beim Fernsehen. Ich konnte mich zwischen einer Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann oder Veranstaltungstechniker entscheiden. Ich habe die technische Richtung gewählt, weil sie vielseitiger ist.

Welche Fähigkeiten sollte man bei diesem Berufswunsch mitbringen?

Man sollte handwerkliches Geschick und technische Fähigkeiten mitbringen. Wirtschaftliches und kundenorientiertes Handeln sind ebenso wichtig wie kreatives und gestalterisches Können. Teamfähigkeit ist wichtig, weil man häufig an wechselnden Orten und zu unüblichen Zeiten arbeitet.

Wie hast Du Deine Ausbildungsfirma gefunden?

Ich wurde durch einen Beitrag in der Zeitung aufmerksam.
Nach einer einjährigen Arbeit als Zivi im Merseburger Basedow-Klinikum habe ich für diesen Ausbildungsplatz beworben, absolvierte einen Eignungstest und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Danach erhielt ich die Bestätigung für die Ausbildung.

Wie lange lernt man diesen Beruf?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie erfolgte als duale Ausbildung im zweiwöchigen Rhythmus in der Dreyhauptschule in Halle (Theorie) und praktisch im Kulturamt der Stadtverwaltung in Merseburg.

Welche Tipps würdest Du künftigen Lehrlingen in diesem Ausbildungsberuf geben?

Nie auf dem Erreichten stehen bleiben. Es gibt ständig Neuerungen in diesem Beruf, denen man sich stellen muss. Ich lese viele Bücher, um mich fortzubilden und auf dem aktuellsten Stand zu bleiben.

Wie soll Deine berufliche Karriere jetzt weiter gehen?

Zunächst möchte ich meine Ausbildung erfolgreich beenden. Danach kann ich mir vorstellen, einige Jahre in diesem Beruf zu arbeiten, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Einem Studium (berufsbegleitend oder direkt) wäre ich nicht abgeneigt.