Euro-Schulen gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung und Beschäftigung Sachsen-Anhalt mbH, Euro Akademie Halle

Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistent (m/w/d) für Funktionsdiagnostik

Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistent (m/w/d) für Funktionsdiagnostik

Tätigkeitsbeschreibung

Als MTA-F Krankheitsursachen auf der Spur

Elektroden anlegen, Messgeräte bedienen, Blutanalysen auswerten:
Verschiedene grundlegende Funktionen des menschlichen Körpers zu überprüfen, gehört zu den spannenden Aufgaben der Medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik (MTA-F). Da ist neben technischem Know-how vor allem Fingerspitzengefühl gefragt. Herz und Kreislauf, Atmung, Nervensystem, Muskelapparat oder Sinne: Als Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik führen Sie auf Anweisung des Arztes eigenverantwortlich Untersuchungen durch. Damit der Arzt eine Entscheidung über eine geeignete Form der Behandlung oder Operation des Patienten treffen kann, ist eine sorgfältige Durchführung der angeordneten Untersuchungen wichtig.
Mit Hilfe eines Elektroenzephalogramms (EEG) messen Sie beispielsweise Hirnströme, überprüfen das Herz- und Kreislaufsystem mit dem Elektrokardiographen (EKG) oder testen den Patienten auf Schwerhörigkeit.

Ausbildung & Karriere
Lust auf einen Assistenzberuf im Gesundheitswesen, bei dem Sie den Ursachen für Krankheiten auf der Spur sind? Mit einer Ausbildung zum Medizinisch-technischen Assistenten erwerben Sie praxisorientiertes Fachwissen als umfassende Grundlage für Ihre zukünftige Tätigkeit. Ziel der Funktionsdiagnostik ist es, im Zusammenhang mit anderen Untersuchungsmethoden eine klare Aussage über Art, Ort, Ausdehnung und Schweregrad der Funktionsstörung zu treffen, um gezielte therapeutische oder operative Maßnahmen einleiten zu können. Als MTA-F ist man dabei für die Durchführung sowie die Qualitäts- und Plausibilitätskontrolle der Ergebnisse verantwortlich.
Arbeiten können Sie in:
• Kliniken, Krankenhäusern, Praxen,
• öffentlichen Gesundheitsämtern,
• Laborgemeinschaften,
• Forschungsinstituten sowie
• gerichtsmedizinischen Einrichtungen.


Ausbildungsinhalte
Die Ausbildung umfasst 2.370 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht. Sie lernen, Untersuchungen mit medizinischen Geräten an Patienten zur Krankheitserkennung und -behandlung durchzuführen.
Beispiele für Ausbildungsinhalte sind die Fächer:
• Anatomie/Physiologie/Pathophysiologie
• Allgemeine und spezielle Krankheitslehre
• Physik/Mathematik
• Statistik/EDV und Dokumentation
• neurophysiologische, kardiovaskuläre, pulmologische sowie audiologische und HNO-Funktionsdiagnostik


Die praktische Ausbildung erfolgt in verschiedenen medizinischen Fachgebieten in Kooperationseinrichtungen des Gesundheitswesens und umfasst 2.030 Stunden. Zur praktischen Ausbildung gehört eine sechswöchige praktische Unterweisung in Krankenhäusern. Während dieser Zeit werden Sie mit den vor Ort notwendigen Arbeitsabläufen vertraut gemacht und zu berufsspezifischen Tätigkeiten angeleitet.

Voraussetzungen des Bewerbers

  • Bildungsabschluss:
    • Realschule
  • Besonderheiten:
    • Zugangsvoraussetzungen
      • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs und
      • der Realschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
      oder
      • eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert, oder eine nach
      Hauptschulabschluss oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer


      Die hohen Ansprüche der theoretischen Ausbildung führen dazu, dass Sie neben den formalen Voraussetzungen gute
      Noten in Mathematik, Physik und Biologie sowie ein Grundverständnis für eine sorgfältige Arbeitsweise und Konzentrationsvermögen mitbringen sollten.

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