Staatlich anerkannte Erzieher in Vollzeit – Bachelor Professional in Sozialwesen (m/w/d)

Staatlich anerkannte Erzieher in Vollzeit – Bachelor Professional in Sozialwesen (m/w/d)

Tätigkeitsbeschreibung

Hallo, du spielst gern mit Kindern, hast Spaß beim Musizieren, Klettern, Malen? Du möchtest Kinder und Jugendliche auf Ihrem Weg professionell begleiten? Du übernimmst gern Verantwortung für Menschen? Dann bist du an der Evangelischen Fachschule für Soziale Berufe genau richtig. Hier kannst du deine Berufung zum Beruf machen und eine Ausbildung in den folgenden Bereichen absolvieren:

- Bachelor Professional in Sozialwesen (m/w/d)

  • Staatlich anerkannter Erzieher (Vollzeit)

An der Evangelischen Fachschule für Soziale Berufe absolvieren derzeit ca. 330 Schülerinnen und Schüler die Ausbildung. Die zweijährige Ausbildung in der Sozialassistenz kann die Basis für eine Laufbahn in verschiedenen Berufen sein. Als pädagogische Fachkraft arbeitet man dann in Kindertagestätten, Schulen oder Jugendheimen mit unterschiedlichen Zielgruppen zusammen. Sozialassistentinnen und Sozialassistenten sowie Erzieher*innen benötigen neben umfangreichem Fachwissen auch Sozial- und Selbstkompetenzen. Kinder erwarten von den pädagogischen Fachkräften Geborgenheit und Schutz, aber auch Bestätigung, Motivation und Verantwortung. Zur Umsetzung des Praxisbezuges pflegt unsere Schule gute Kontakte zu vielen regionalen Einrichtungen. Es ist ein Qualitätsmerkmal unserer Schule, dass unsere Absolventen von den Praxisbetrieben sehr geschätzt werden. Darüber hinaus zeichnet sich unsere Schule durch eine sehr familiäre Atmosphäre und einen christlichen Bezug aus, wobei eine konfessionelle Bindung unserer Schülerinnen und Schüler keine Voraussetzung ist.

Aufgaben bzw. Zusatzinformationen

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Diese Aufgabe verlangt nach Profis, die über psychologisches, pädagogisches und methodisches Wissen verfügen, um Bildung zu ermöglichen und Beziehungen zu gestalten. Die Ausbildung befähigt die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, den Bildungs- und Erziehungsaufgaben in der Kinder- und Jugendhilfe gerecht zu werden. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und beginnt immer am 01.08. des Kalenderjahres. Während der Ausbildung kann die Fachhochschulreife erreicht werden.

Die theoretische Ausbildung dauert zwei Jahre und schließt mit schriftlichen und ggf. mit mündlichen Prüfungen ab. Der Unterricht erfolgt laut Stundenplan und wird von Ferienzeiten unterbrochen. Der Unterricht folgt dem didaktischen Prinzip der doppelten Vermittlungspraxis und garantiert so neben Projektlernphasen und lernfeldorientierten Übungen eine kontinuierliche Theorie-Praxis-Verzahnung. Die praktische Ausbildung findet im dritten Ausbildungsjahr in mindestens zwei Arbeitsfeldern statt. In diesem dritten Ausbildungsjahr liegt dann auch die fachpraktische Prüfung. 

Lernbereiche in der theoretischen Ausbildung

1. Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation 
  • Englisch 
  • Wirtschaft- und Sozialkunde 
  • Religion 

2. Fachrichtungsbezogener Lernbereich 

Die Inhalte werden in acht Lernfeldern vermittelt, die neben pädagogisch-psychologischen Themen auch rechtliche Aspekte berühren. Außerdem geht es thematisch um die didaktisch-methodische Grundlagen in der Arbeit mit Gruppen, um die ressourcenorientierte Wahrnehmung des Einzelnen mit all seinen Stärken und Besonderheiten. Besprochen werden aber auch Fragen zur Gestaltung von Erziehungs- und Bildungspartnerschaften sowie zur Gestaltung der Kooperation innerhalb des Teams, der Zusammenarbeit mit Institutionen und in Netzwerken. Angelehnt an das Bildungsprogramm für Kindertageseinrichtungen in Sachsen-Anhalt "Bildung elementar - Bildung von Anfang an" widmen sich mehrere Lernfelder den Bildungsbereichen: Sprache, Musik, Kunst, Spiel, Bewegung usw.. 

Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes wird z.B. vertiefend der Instrumentalunterricht mit der Gitarre, Religionspädagogik oder Theaterpädagogik angeboten. 

Um die Zusatzqualifikation der Fachhochschulreife zu erlangen, müssen Mathematik und Biologie belegt werden.

Die praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung erfolgt vor allem im dritten Ausbildungsjahr in der Praxiseinrichtung. Zusätzlich wird der Schüler/die Schülerin durch die Fachschule begleitet. Auszug aus BbS-VO vom 10.Juli 2015, § 127 

„(1) Die praktische Ausbildung ist in sozialpädagogischen Einrichtungen in den Arbeitsfeldern

1. Kindertageseinrichtungen (Altersgruppe 0 bis 6 Jahre) und

2. Kinder- und Jugendarbeit oder

3. Hilfen zur Erziehung oder

4. sozialpädagogische Tätigkeiten in der Schule (Altersgruppe 6 bis 14 Jahre) durchzuführen ...

(2) Die praktische Ausbildung ist in mindestens zwei sozialpädagogischen Arbeitsfeldern gemäß Absatz 1 durchzuführen. Das Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtungen ist verpflichtend zu belegen, die Auswahl der weiteren Arbeitsfelder trifft die Schülerin oder der Schüler. Die Mindestdauer in jedem Arbeitsfeld beträgt 400 Stunden." 

Die praktische Ausbildung wird durch begleitenden Unterricht ergänzt, wovon ein großer Teil in zwei Blockwochen stattfindet. Die praktische Prüfung schließt die Ausbildung ab. Die Auswahl der Praktikumseinrichtung trifft in allen Ausbildungssequenzen die Schülerin bzw. der Schüler eigenverantwortlich, diese Wahl bedarf jedoch der Zustimmung der Fachschule. In der Regel findet die praktische Ausbildung im Umkreis der Schule statt (bis zu 50 km von der Schule). 

 

 

Voraussetzungen des Bewerbers

  • Bildungsabschluss:
    • Realschule / erweiterter Realschulabschluss / Abitur / Fachhochschulreife / z.B. mind. 2-jährige erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung
  • Besonderheiten:
    • Es sind alle o.g. Bildungsabschlüsse anerkannt, sofern Sie den Bestimmungen in der jeweils geltenden Verordnung über die berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt entsprechen. Ggf. ist vor Ausbildungsbeginn z.B. eine sozialpädagogische Praxistätigkeit von mind. 600 Stunden erforderlich. Dazu beraten wir Sie gern in einem persönlichen Gespräch. 

Wir bieten

In der Fachschule lernen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung im Umgang mit Menschen zu tragen, die Unterstützung, Hilfe, Anleitung oder Geborgenheit bedürfen. Unsere Abschlüsse sind staatlich anerkannt und besitzen eine hohe Akzeptanz in den sozialpädagogischen Einrichtungen. Theorie und Praxis sind in allen Ausbildungsbereichen eng miteinander verknüpft und es erfolgt eine intensive Praxisbegleitung, bei der engagierte Lehrerinnen und Lehrer zur Seite stehen. Projektunterricht und Exkursionen ergänzen die theoretische Ausbildung.

  • Um im Rahmen der Erzieherausbildung (Vollzeit) die Zusatzqualifikation der Fachhochschulreife zu erlangen, müssen Mathematik und Biologie belegt werden.
  • Im letzten Jahr der Erzieher*innenausbildung kann die Zusatzqualifikation „Religionspädagogische Fachkraft in Kindertagesstätten“ erworben werden.

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