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Stellensuche nach der Ausbildung – So klappt es mit der neuen Stelle

Geschafft! Die Ausbildung ist erfolgreich absolviert. Doch nun beginnt der eigentliche Ernst des Lebens erst. Für Berufsanfänger ist es nicht immer leicht sich anfangs in dem Haifischbecken der Jobsuche zurecht zu finden.

Um sich von den Mitbewerbern abzugrenzen und bei der Jobsuche erfolgreich zu sein, gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Wer die folgenden Tipps berücksichtigt, kann sich schon bald über einen neuen Arbeitsplatz freuen.

Die Stellensuche

Der erste Schritt in Richtung neuer Job besteht natürlich darin, passende Stellenangebote herauszusuchen. Dank des Internets ist dieser Teil des Bewerbungsprozesses um einiges erleichtert worden und man muss nicht mehr warten, bis die nächste Ausgabe der Wochenzeitung erscheint.

Es gibt verschiedene Jobportale,  die sich an Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber richten und so beiden als Plattform dienen, um aktiv nach freien Stellen zu suchen bzw. sie anzubieten und berufliche Kontakte zu knüpfen. So kann man auch aktiv auf potenzielle Chefs zugehen und sie über solche Portale nach Jobangeboten fragen. Über die Stichworteingabe in Suchmaschinen kommt man ebenfalls zu Jobangeboten, die im Internet veröffentlicht wurden.

Die Vergabe von freien Stellen erfolgt nicht selten auch über persönliche Kontakte. Daher kann es bei der Suche nach einem neuen Job sehr hilfreich sein, bei Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten nachzuhören, die in der gewünschten Branche arbeiten, wie es auf ihrer Arbeit um verfügbare Posten steht.

Trotz der Möglichkeit, im Internet nach einem neuen Job zu suchen, sollte man klassische Stellenanzeigen, wie sie in Zeitungen und branchenbezogenen Zeitschriften zu finden sind, nicht außer Acht lassen. Viele Stellen werden immer noch in den Printmedien angeboten. Sind passende Stellenangebote gefunden, geht es in einem nächsten Schritt an die Bewerbungen. 

Die Bewerbungsunterlagen

Das erste Aushängeschild eines jeden Bewerbers sind seine Unterlagen, die entweder in einer Mappe oder mittlerweile immer häufiger auch online dem betreffenden Unternehmen zugesendet werden.

Die Dokumente vermitteln einen ersten Eindruck von dem Bewerber und sollten daher immer sehr sorgfältig zusammengestellt werden sowie vollständig und ordentlich sein.

Auch die richtige Reihenfolge sollte man unbedingt einhalten, denn Schludereien werden mit dem sofortigen Aussortieren der Bewerbungsmappe quittiert. Als erstes kommt das Bewerbungsschreiben, gegebenenfalls kann davor ein Deckblatt mit dem Bewerbungsfoto mit Nennung der Stelle und des Unternehmens sowie Name, Anschrift und Kontaktdaten des Bewerbers gesetzt werden. Danach folgt der Lebenslauf und im Anschluss sämtliche, gegebenenfalls beglaubigte, Kopien der Abschluss- und Arbeitszeugnisse, Zertifikate und Praktikumsbelege.

Doch nicht nur äußerlich, auch inhaltlich ist auf eine gute Qualität der Bewerbungsunterlagen zu achten:

Das Bewerbungsschreiben

Das Bewerbungsschreiben besteht aus einem Briefkopf, einer Betreffzeile und dem eigentlichen Bewerbungstext.

Im Briefkopf stehen zuerst Name, Anschrift und Kontaktdaten (Email-Adresse, Telefonnummer) des Bewerbers. Darunter erfolgen die gleichen Daten mit den Angaben des Unternehmens. Rechtsbündig werden in der obersten Zeile Ort und Datum hingeschrieben. In der Betreffzeile steht das Anliegen, also beispielsweise „Bewerbung um die Stelle als…“.

Darunter erfolgt der Bewerbungstext mit der korrekten Anrede der zuständigen Person. Einleitend wird genannt, wie man auf die Stellenausschreibung aufmerksam wurde und warum man sich beim jeweiligen Unternehmen bewerben möchte.

Dazu sollte man unbedingt auf die Anforderungen eingehen, die in der Stellenausschreibung genannt werden, und anhand der fachlichen und persönlichen Kompetenzen zeigen, warum man für die Stelle geeignet ist.

Am besten ist es, die Kompetenzen und Fähigkeiten mit konkreten Beispielen aus der Praxis zu untermauern. Das können Punkte wie die bisherige Berufserfahrung, die Teilnahme an Seminaren zum Thema oder Qualifikationen durch ein Hobby sein.

Das Bewerbungsschreiben schließt mit einem Schlusssatz und einer höflichen Grußformel ab. Darunter stehen Name und Unterschrift des Bewerbers. Grundsätzlich ist beim Bewerbungsschreiben auf einen guten, seriösen Schreibstil ohne Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung zu achten. Denn auch das kann sonst ein Ausschlusskriterium sein.

Der Lebenslauf

Hinter Name, Anschrift und Kontaktdaten inklusive eines geeigneten Bewerbungsfotos folgen im Lebenslauf wesentliche Angaben über den Bewerber, beispielsweise die schulische und berufliche Ausbildung sowie fachliche Kompetenzen, Fähigkeiten und Qualifikationen. Dazu können auch Nebenjobs, ehrenamtliche Tätigkeiten und Hobbys kommen.

Sie sollten aber nur aufgeführt werden, wenn sie mit der ausgeschriebenen Stelle und den dazugehörigen Anforderungen zu tun haben und die Eignung des Bewerbers für den Posten unterstützen. Das gilt auch für alle anderen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen, die im Lebenslauf aufgeführt werden.

Personaler nutzen den Lebenslauf für einen ersten schnellen Überblick über den Bewerber und werden sich viel eher ausführlicher mit den Bewerbungsunterlagen auseinandersetzen, wenn diese keine unnötigen Informationen enthalten, sondern sich auf das Wesentliche beschränken.

Das Vorstellungsgespräch

Nach einer erfolgreichen Bewerbung folgt das Vorstellungsgespräch, bei dem Bewerber und Unternehmen die Gelegenheit haben, sich in einem persönlichen Gespräch näher kennen zu lernen. Bewerber sollten sich immer sehr gut auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten, um sich bestmöglich zu präsentieren:

Das Aussehen

Der erste Eindruck kann schon entscheidend sein, ob ein Bewerber eingestellt wird oder nicht. Daher ist auf ein gepflegtes und seriöses Erscheinungsbild zu achten.

Dazu gehört ein Outfit, das auch für eine Bewerbung in einer sonst lockeren Agentur chic sein sollte. Für den Kleidungsstil gilt immer die Devise „Lieber overdressed als zu leger“.

Neben einer ordentlichen Frisur sollten Frauen auf ein angemessenes Makeup achten, mit dem das Gesicht frisch und nicht zu stark geschminkt wirkt. Ein Makeup im natürlichen oder im Business-Look ist daher eine gute Wahl. Bei Männern sollte der Bart gepflegt aussehen.

Das Gespräch

Im Vorstellungsgespräch gilt es, als Bewerber möglichst souverän und kompetent aufzutreten, ohne sich zu verstellen. Bewerber sollten im Vorfeld wissen, wie sie sich präsentieren möchten.

Je besser man sich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet, desto weniger lässt man sich durch die teils kniffligen Fragen aus der Ruhe bringen. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig mit den typischen Fragen auseinanderzusetzen und sich alle nötigen Informationen über das Unternehmen und den ausgeschriebenen Job zu beschaffen. Denn auch in diesem Bereich werden gerne Fragen gestellt.


Bilder:
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