Prepaid vs. Vertrag – was ist für Azubis besser?

Selbst mit dem Aufkommen der Smartphones gibt es einige Dinge im Bereich der Mobiltelefonie, die sich kaum verändert haben. So stellen sich beispielsweise nach wie vor viele Menschen die Frage, ob sie sich lieber für Prepaid oder einen Vertrag entscheiden sollen. Eine pauschale Antwort darauf gibt es leider nicht. Denn im Endeffekt kommt es immer auf die individuellen Bedürfnisse an. Schließlich hat beides seine Vorzüge.

Azubis beispielsweise haben in der Regel das Bedürfnis, nicht so viel Geld auszugeben. Da sie sich noch in der Ausbildung befinden und generell auf nützliche Spartipps angewiesen sind, ist das nicht verwunderlich. Allerdings ist heutzutage keineswegs mehr der Fall, dass Prepaid-Tarife automatisch günstig und Verträge automatisch teuer sind. Das kann die Entscheidung etwas erschweren. Aus diesem Grund wollen wir uns näher damit befassen, welche der beiden Optionen eher für einen Azubi geeignet ist.

Hochmoderne Handys sind dank Verträgen bezahlbar

Viele Azubis wünschen sich das neueste Smartphone, können es sich aber schlicht und einfach nicht leisten. Zugegebenermaßen sind die Preise für manche Modelle wirklich hoch. Dass die Ausbildungsvergütung für so eine Anschaffung kaum ausreicht, ist irgendwo selbsterklärend. Doch dank Verträgen gibt es eine gute Möglichkeit, um sich den Wunsch eines hochmodernen Handys zu erfüllen, ohne direkt viel auf einen Schlag bezahlen zu müssen. Azubis können über diverse Vergleichsportale nach verschiedenen Handys mit Verträgen suchen. Dabei sehen sie auch direkt, wie viel sie pro Monat im Schnitt bezahlen müssen. Sofern nicht zu viele andere laufende Kosten anfallen, können Azubis sich auf diese Weise selbst die neuesten Smartphones leisten. Des Weiteren gilt es anzumerken, dass es auch Handyverträge gibt, die speziell auf die Bedürfnisse von Azubis zugeschnitten sind. Nicht selten sind diese mit attraktiven Sparangeboten gekoppelt.

Vertragsnutzer profitieren von der aktuellsten Technik

Ein erheblicher Vorteil von Verträgen ist, dass sie in der Regel in Verbindung mit der aktuellsten Technik stehen. Das beste Beispiel dafür ist LTE. Während es LTE bei Verträgen schon seit langer Zeit gibt, hat es erst einige Zeit gebraucht, bis sie auch bei Prepaid gang und gäbe waren. Ähnlich verhält es sich auch mit anderen Leistungen. Generell ist bei Verträgen ein besserer Service zu erwarten. Irgendwo ist das auch gerechtfertigt. Schließlich laufen Verträge über einen Zeitraum von ein oder zwei Jahren. Für viele ist das ein Grund, um sich eher für Prepaid zu entscheiden. Wobei gesagt werden muss, dass es heutzutage auch Verträge gibt, die sich monatlich kündigen lassen. Außerdem werden Handyverträge mit langer Laufzeit in Zukunft womöglich gar nicht mehr existieren. Eine kürzere Laufzeit könnte schon bald gesetzlich durchgesetzt werden.

Höhe der laufenden Kosten – es kommt auf den Nutzer an

Wie hoch die Kosten bei Prepaid oder Verträgen ausfallen, hängt im Endeffekt immer vom jeweiligen Nutzer ab. Azubis haben bei Verträgen den Vorteil, dass sie sich keine großen Gedanken darum machen müssen, wie viel sie ihr Handy im Endeffekt nutzen. Sofern ein entsprechendes Paket gebucht wurde, werden die monatlichen Kosten einfach bequem vom Konto abgezogen. Gerade für Azubis, die ihr Smartphone intensiv nutzen, kann das von großem Vorteil sein. Allerdings ist das Sparpotential unter Umständen bei Prepaid höher. Wer in der Lage ist, die Kosten im Blick zu behalten und sein Handy nur ab und zu nutzt, kann definitiv günstiger wegkommen. Im Endeffekt kommt es aber immer auf den Nutzer an. Der finanzielle Aspekt sollte also nicht ausschlaggebend sein, wenn es um die Entscheidung zwischen Prepaid oder Vertrag geht. 

Prepaid zunehmend flexibler

Früher wurde bei Prepaid alles genau abgerechnet. Das ist zwar mittlerweile immer noch möglich, allerdings haben Nutzer weit mehr Flexibilität. Inzwischen gibt es sogar sogenannte Prepaid-Verträge. Es ist möglich unterschiedliche Pakete zu buchen. Darunter Pakete für Datenvolumen, SMS und/oder Gesprächsminuten. Es ist also nicht mehr zwangsweise nötig einen Vertrag abzuschließen, um von diesen Services zu profitieren. Allerdings kann es bei Prepaid passieren, dass der Anbieter die Karte nach einiger Zeit deaktiviert. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wird. Bei Verträgen besteht dieses Risiko selbsterklärend nicht. Nutzer müssen sich also keine Sorgen darum machen, dass sie eine böse Überraschung erleben. Des Weiteren kann das Guthaben theoretisch jederzeit ausgehen. Sollte das der Fall sein, ist das Smartphone nicht oder nur noch eingeschränkt nutzbar. Auch das ist ein Risiko, das bei einem Vertrag nicht vorliegt. 

 

Bild: pixabay

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